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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 35182
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

N einem Erbstreit gibt es eine geistig behinderte

Diese Antwort wurde bewertet:

n einem Erbstreit gibt es eine geistig behinderte Alleinerbin und einen Pflichterben. Schwester und Bruder. Der Bruder hatte die Mutter wegen starker Demenz in ihren beiden letzten Lebensjahren über eine Generalvollmacht betreut.
Der Betrag des Pflichtteils ist mittlerweile einverständlich beziffert.
Die Betreuerin der Alleinerbin hat nun einen Pfandbetrag in Höhe von 20.000 € für Gegenstände aus dem Familienbesitz einbehalten. Diese Gegenstände sind dem Pflichterben von der Mutter zu Lebzeiten überlassen worden. Der Sohn hatte eine leerstehende Eigentumswohnung zur Weitervermietung entrümpelt und Gegenstände, die die Mutter nicht bei sich unterbringen konnte einverständlich an sich genommenen. (ein Tisch mit 4 Stühlen, eine Stehlampe und Porzellan) All diese Gegenstände waren bereits Teil einer Strafanzeige, zu denen kein Strafantrag gestellt worden ist.
Der Wert der Gegenstände entspricht niemals einem Wert von 20.000€.
Wie ist die Rechtslage?

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn die Gegenstände dem Bruder bereits zu Lebzeiten überlassen wurden, d***** *****egt eine Schenkung vor mit der Folge, dass die Gegenstände nicht in den Nachlass einzurechnen sind und somit auch der Einbehalt von 20.000 EUR zu Unrecht erfolgt.

Allerdings muss der Bruder dann beweisen, dass hier eine Schenkung vorlag. Kann er den Beweis führen, dann kann er natürlich auch die Herausgabe des Pfandbetrages verlangen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Wie kann denn so ein Beweis aussehen? Die Partnerin des "Beschenkten" steht als Zeuge zur Verfügung. Ist das ausreichend?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich. Der Beweis kann durch Zeugen, also auch die Partnerin des Beschenkten oder durch Urkunden (Schenkungsschreiben) erfolgen.

Beides wäre grundsätzlich ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt