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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 13097
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Vorab, ein Gesundes 2020. Muss ich als Erbe und somit

Diese Antwort wurde bewertet:

Vorab, ein Gesundes 2020.Muss ich als Erbe und somit Rechtsnachfolger für die Steuern meiner Erblasserin bezahlen?
Die Erblasserin hatte sehr viele Zuwendungen in Form von "legalen Überweisungen" erhalten.So ist folgendes geschehen, dass ein Betrag in Höhe 50.000,00€ auf Ihrem Konto gut geschrieben wurde.
Der Überweisende wollte das gesamte Geld als "Darlehen" geben, d.h. für zwei Familienangehörige, Nichte und Schwägerin und der Rest, etwa 15.000,00€, hätte sie selbst, auf Abruf als Darlehensnehmerin, erhalten.Die Summe kam am im Februar 2017 auf das Konto und nur 7 Tage später, verstarb sie völlig unerwartet.
Die ersten Überweisungen wurden am 23. ausgestellt und am gleichen Tag zur Post (Überweisungsträger) in den Briefkasten gegeben und es erfolgte am 27. die Belastung auf dem Konto. Am 24. verstarb sie völlig unerwartet.Ich als ihr Bruder und Kontobevollmächtigter habe diese Ü-Träger am 23. ausgestellt. Ich wurde Erbe der Verstorbenen.Ich habe schriftlich bei der Bank um die Übernahme des Kontos gebeten, als Erinnerung an meiner Schwester.
Bis dato kam zum Ableben meiner Frau Schwester keinerlei Bekundungen -oder Namensänderung.
Ich sah dies wohl etwas merkwürdig an, aber erinnere ich mich noch, dass meine Fra Mutter selig, den Tod ihres Mannes
gemeldet hat und erst zehn Jahre später, wurde eine Unbenennung vorgenommen. Ob das so üblich ist, weiß ich nicht.Ich meldete das Ableben den Banken, auch dieser Bank und alles, was zum abmelden war, ab.Nun meldete sich die Bank 24.12.19 mit der Aufforderung, dass diese eine ID.-Nr. von mir wollen, was ja in Ordnung ist.
In einem heutigen Gespräch (Nachbarn), meinte der, dass hier wohl was nicht stimmen könnte.
Seltsam mutet an, dass die Bank keine Namensänderung vorgenommen hat und zudem erst nach Jahren diese
ID.-Nummer abverlangt.Er ist wohl der Ansicht, dass die Überweisung, die ich einen Tag vor dem Ableben meiner Frau Schwester nicht anerkannt wurde. Die Summe wurde aber abgebucht.
Außerdem müsste ich zum Einen, die Schenkungsteuer aus den 50.000,00€, die meine Schwester hätte bezahlen müssen, als Erbe bezahlen und auch als Bruder und Erbe, die 50.000,00€ minus 20.000,00€, als Erbschaftsteuer, bezahlen.Generell sei es so, wenn man die Erbschaft annehme -auch solche Steuer,als Rechtsnachfolger, also das Kontoguthaben die von der Erblasserin hinterlassen wurde und noch nicht versteuert wurde, zu bezahlen hat, auch rückwirkend.Ich habe aber leider nur noch die Kontoauszüge ab 2016 bis zu ihrem Tod.
Meine Fragen hierzu:
Muss ich die Summe, obwohl das Geld von einem Freund überwiesen wurde, dieser schriftlich so auch erklärte,dass das Geld, also die gesamte Summe als Darlehen ausbezahlt werden muss, tatsächlich, wie oben genannt, versteuern?Der Überweisungsträger wurde von mir am 23. ausgefüllt und noch am selben Tag in den Briefkasten ein geworfen.
Stimmt es, dass das Datum der Ausstellung ohne Relevanz ist und erst die Wertstellung von Belang sei?Wie viele Kontoauszüge rückwirkend an Jahre muss ich dem Finanzamt wegen oben genannter Steuern vorlegen?
Ich habe nur rückwirkend 2016 diese Auszüge.Ihnen meinen besten Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell haften Sie gemäß § 1922 BGB für alle Verbindlichkeiten des Erblassers. Hierunter fallen auch bereits dem Grunde nach angelegte Steuerverbindlichkeiten.

Sie können als Erbe sich sogar der Steuerhinterziehung schuldig machen, wenn sie entsprechende Steuerfälle gegenüber dem Finanzamt nicht erklären.

Da es sich nach ihrer Beschreibung jedoch um Darlehensgewährungen handelt und diese nicht steuerpflichtig sind, müssten diese auch nicht besteuert werden.

Im Streitfall mit dem Finanzamt müssten daher der Darlehensgewährung sowie die zwei Familienangehörige entsprechende Klarstellungen gegenüber der Finanzbehörde vornehmen um so einen steuerlich relevanten Sachverhalt auszuschließen.

In diesem Fall hat weder eine Steuererklärung noch eine Steuerzahlung zu erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
...zunächst vielen Dank.
Was aber muss ich tun wenn das Finanzamt weitere Auszüge abverlangen, was ich aber nicht habe.
Meine Schwester war seit 2000 Kundin dieser Bank und ich habe quasi, nichts.
Wie also muss ich nun vorgehen, wie komme ich zu diesen Auszügen um eine evtl. Erbschaftsteuer zu bezahlen?
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Herr RA,
haben Sie meine Nachfrage erhalten? Bewertet habe ich Sie schon.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Herr RA,
muss mal eben mit den Hunden rausgehen. Sollten Sie zwischenzeitlich auf meine Frage antworten, so bitte ich Sie um etwas Geduld.
Vielen Dank
LG, Kunde

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Sollte das Finanzamt weitere Nachweise in Form von Kontoauszügen verlangen, müssten diese bei der Bank nachgefertigt werden.

Diese sind bis in das Jahr 2009 nachfertigbar (10 Jahre haben Banken eine abrufbare Datenaufbewahrung).

Mehr kann man von Ihnen als Erbe nicht verlangen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
...danke...
d.h. für den Erben, dass er 10 Jahre rückwirkend Zuwendungen zurück bezahlen muss... ojeh.
Was aber wird in der regel denn verlangt? Wird in der Regel die Summen des Todestages verwendet?
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Herr Anwalt, ich bekomme von Ihnen kein Feedback, was ist los?

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),es ist zu unterscheiden..Zuwendungen müssen eigentlich nicht zurückbezahlt werden.Allerdings könnten diese, wenn kein Darlehen, der Besteuerung unterworfen werden.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-