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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16117
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

In einer Pflichtteilsforderung wurden 90% der Forderung

Diese Antwort wurde bewertet:

In einer Pflichtteilsforderung wurden 90% der Forderung überwiesen, der Restbetrag in Höhe von ca 40000€ wurde ohne Erklärung oder Abrechnung nicht überwiesen.
Die Pflichtteilsforderung war mit dem Zahlungstermin 30.12.2019 versehen.
Wie ist das weitere Vorgehen?
Nach Ansicht des Pflichtteilsberechtigten ist der Gesamtanspruch berechtigt. Vor allem, weil eine Auseinandersetzung im Vorfeld über den Wert des Erbes und auch amtliche Gutachtender den Verkehrswert von Immobilien bzw. Kontoauszüge über den Barbestand eindeutig die höhe des Anteils festlegen. Ebenso ist der Anspruch auf 1/4 des Gesamtvermögens als Pflichtanteil unbestritten.
Der Pflichtteilsberechtigte denkt daran, ohne weitere Rückmeldung einen Mahnbescheid zu verschicken.
Ist das der richtige Weg?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.
Bitte erlauben Sie mir zur Vermeidung von Missverständnissen folgende Nachfrage:
Wurde der Zahlungstermin durch ein Gericht vorgegeben oder von den Parteien vereinbart?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Der Zahlungstermin wurde vom Rechtsanwalt des Pflichtteilsberechtigten festgelegt und mit der Zahlung des 90%igen Anteils eingehalten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts ist die Rechtslage wie folgt einzuschätzen:
Wenn 10% unberechtigter Weise einbehalten werden, können diese nach Fristablauf gerichtlich eingefordert werden.

Dies kann über einen Mahnbescheid, sicherer aber über eine Klage geschehen.

Denn wenn gegen den Mahnbescheid Widerspruch erhoben wird, muss ohnehin Klage erhoben werden.

Der nächste Schritt wäre die gerichtliche Titulierung, um sodann den Anspruch durch Vollziehung durchsetzen zu können.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Muss in diesem Fall ein Widerspruch gegen den Mahnbescheid begründet oder auch mit Beweismitteln unterstützt werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein. Ein Widerspruch kann ohne Beweis und ohne Begründung gegen den Mahnbescheid erfolgen und ist gleichwohl voll wirksam.

Es genügt die Behauptung, dass der Anspruch so nicht besteht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.