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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 32052
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Mein Thema ist die Übertragung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und HerrenMein Thema ist die Übertragung des gemeinsam eingetragenen Hauses meiner Ex-Frau und mir an unseren Sohn.Situation:Ich bin seit 12. Jan. 2017 rechtskräftig geschieden. Meine Ex-Frau und ich haben ein Haus und sind gemeinsam im Grundbuch eingetragen.Wir haben mündlich vereinbart, dass das Haus ab Frühling 2019 verkauft wird. Aus meiner Sicht endlich verkauft wird. Meine Ex-Frau bewohnt es immer noch und zahlt keine Miete.
Die offizielle Schatzung vom April 2017 ergab einen Wert von 100 000 Euro.Ein Sohn von uns ist mit seiner Familie aus Kanada zurückgekehrt. Mit meinem und dem Einverständnis meiner Ex-Frau ist er im Juli 2019 in einen Hausteil unseres Hauses eingezogen, mit dem Versprechen unsererseits, dass wir ihm das Haus übertragen werden.Meine Ex-Frau hat nun ein Haus gefunden, das sie unbedingt kaufen möchte. Mein Sohn würde sie für ihren Anteil am Haus auszahlen. Gemäss Schatzung wären das 50 000 Euro, er zahlt ihr 60 000 Euro.Bedingung: schnellstmögliche Übertragung und im Vertrag festgesetztes maximal 3-monatiges weiteres Wohnrecht, nicht länger. Auch wenn sie ihr Wunschhaus nicht zugesprochen bekommt.
Eine Möglichkeit für Nutzniesrecht oder lebenslängliches Wohnrecht ist keine Option.Fragen:
Kann meine Exfrau ihren Anteil am Haus unserm Sohn übertragen ohne meine Anwesenheit. Ich wäre damit einverstanden. (Wohne im Ausland und bin nicht schnell vor Ort).Kann ich später mit meinem Sohn meinen Teil übertragen, evtl.zu anderen Konditionen? Dass ich einen Teil selber behalte, oder Nutzniesrecht ....?Ich danke ***** *****ür Ihre Antwort.Freundliche GrüsseRainer Frohms
Gepostet: vor 26 Tagen.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 26 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Natürlich kann Ihre Frau den Hausanteil auch ohne Ihre Anwesenheit oder Zustimmung an ihren Sohn übertragen.

 

Sie sind bezogen auf Ihren Hausanteil nicht verpflichtet diesen zu denselben Konditionen auf den Sohn zu übertragen.

 

Sie sind also frei dahingehend ob Sie den Hausanteil behalten oder verkaufen, zu welchem Preis Sie den Anteil verkaufen und ob Sie sich ein Wohnungsrecht oder einen Nießbrauch vorbehalten.

 

Sie müssen aber bedenken, dass Sie dann mit Ihrem Sohn gemeinsam sich über die Nutzung des Hauses und auch die Instandsetzung und Instandhaltung immer einigen müssen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl

Vielen Dank für die prompte Antwort.
Meine Ex-Frau will das Haus erst übertragen und verlassen, wenn Sie ihre Ideal-Immobilie gefunden hat.
Das Zusammenleben unseres Sohnes und Familie mit meiner Ex-Frau gestaltet sich als schwierig.
Wenn sie der Übertragung mit den obigen Bedingungen nicht zustimmt, bleibt mir da nur noch die Teilungsversteigerung einzuleiten?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 26 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ja in der Tat, in diesem Falle sollten Sie die Teilungsversteigerungf atstsächlich überlegen. Sie können ja die Teilungsversteigerung durchaus als Druckmittel gebrauchen: Der Erlös der in der Versteigerung erzielt wird ist in der Regel geringer als im freihändigen Verkauf. Sie beziehungsweise Ihr Sohn haben ja in diesem Verfahren auch die Möglichkeit das Haus (unter Verkehrswert) selbst zu ersteigern und somit Ihrer Exfrau den Miteigentumsanteil zu entziehen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Könnten Sie mir einen Mustervertrag für eine Übertragung zukommen lassen, der mit obigen Kriterien ausgefüllt dem Notar vorgelegt werden kann?

Zur Teilungsversteigerung:
Ist das nicht sehr riskant? Mein Sohn würde gerne das Haus übernehmen, umbauen/renovieren und beruflich nutzen. Gewisse Arbeiten in Haus und Garten hat er bereits getätigt, was eine Wertvermehrung gebracht hat. Bei einer Teilungsversteigerung könnten finanzkräftige Interessenten unsere eigenen finanziellen Möglichkeiten überbieten.
Müsste das Haus für eine Teilungsversteigerung neu geschätzt werden?
Hätte meine Ex-Frau das Wohnrecht, bis die Versteigerung über die Bühne ist?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 26 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Notarkosten bleiben gleich auch wenn Sie diesem einen Mustervortrag zur Beurkundung vorlegen. Wenn Sie dies wünschen so kann ich Ihnen gerne (über den Preumium Service) einen Vertrag anfertigen. Die Kosten werden etwa bei 250-300 EUR liegen.

 

Riskant ist es nicht soweit Sie den Antrag auf Teilungsversteigerung gestellt haben. Denn in diesem Falle können Sie, wenn Sie in der Bieterstunde erkennen, dass Sie überboten werden, den Antrag jederzeit nach Abgabe von Geboten bis Ende der Bieterstunde zurücknehmen.

 

Ihre Frau hat (aufgrund der mit Ihnen getroffenen Vereinbarung ein Wohnungsrecht, solange bis das Haus durch den Zuschlagsbeschluss veräußert wurde.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 26 Tagen.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Guten Morgen Herr Schiessl

Meine Exfrau verlangt, dass mein Sohn die 60 000 Euro für ihren Hausanteil beim Notar auf einem Konto hinterlegt. Sie hat ein Haus gesehen, das sie unbedingt kaufen möchte und mehrere Interessenten vorhanden sind. Sie möchte die Sicherheit des Geldes, was verständlich ist. Sollte sie dieses Haus nicht zugeschlagen bekommen, kann mein Sohn das Geld wieder zurücknehmen vom Notarkonto? Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass meine Ex die Immobilie bekommt (weil sie die Finanzierung nicht zusammenbringt). In diesem Fall will sie weiter im Haus wohnen, bis sie ihr Idealhaus gefunden hat, was noch lange dauern könnte. Da der Sohn bereits im Haus mit ihr wohnt und dieses nur noch befristet verkraftbar ist für ihn und seine Familie, würde er sich eine andere Immobilie erwerben.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Fact ist, dass meine Ex-Frau gar kein Anrecht auf die Hälfte des Hauserlöses hat. Meinem Sohn zuliebe würde ich auf meinen Erbanteil meines Vaters, der im Haus ist (30 000 Euro) und auf die Hälfte der Rückzahlung einer unterschlagenen Lebensversicherung (die sie abgehoben und aufgebraucht hat (26 000 Euro), verzichten. Und auch auf die ausstehenden Mieteinnahmen seit der Scheidung für das alleinige Bewohnen des Hauses ihrerseits.
Hauptsache, meine Ex-Frau verlässt schnellstmöglich das Haus.

Mit diesem Depot beim Notar möchte meine Ex-Frau sich die 60 000 Euro GRUNDSÄTZLICH sichern, weil sie natürlich nichts mehr von meinem Erbanteil, Lebensversicherung, Miete abgezogen haben möchte vom Hauserlös.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrtrer Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

 

Es kommt natürlich auf den geschlossenen Vertrag an.

 

Wenn Sie in den Kaufvertrag kein Rücktrittsrecht der Frau einbauen, dann ist der Vertrag bindend egal ob die Frau nun ein Haus findet das sie finanzieren kann oder nicht.

 

Aus diesem Grunde sollten Sie sich nur auf einen Vertrag ohne Rücktrittsrecht einlassen und in den Vertrag eine Räumungsverpflichtung aufnehmen in der sich die Frau verpflichtet unter Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung das Haus zu einem festen Termin zu räumen.

 

Sollte sich die Frau darauf inicht einlassen, so drohen Sie ihr einfach mit der Zwangsversteigerung.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Die 60 000 Euro bekommt sie nur, wenn das Haus unserm Sohn übertragen wird. Ansonsten - bei Verkauf oder Teilungsversteigerung höchstens die Hälfte des Erlöses. Eventuell erwäge ich da aber auch, den gerichtlichen Weg einzuschlagen und auf meine Anrechte (s.oben) zu bestehen. Allerdings würde ich das sehr gerne vermeiden.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

um so besser. In diesem Falle können Sie ja recht wirkungsvoll mit der Teilungsversteigerung drohen, wenn sich Ihre Frau ncht mit einer unbedingten Veräußerung einverstanden erklären würde. Immerhin würde sie dann die Hälfte der 60.000 EUR verlieren, die ja dann nicht für die Hausfinanzierung zur Verfügung stünden.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Nochmals die Frage, wenn meine Ex-Frau den Zuschlag für das gewünschte Haus nicht erhält, kann mein Sohn die hinterlegten 60 000 Euro wieder vom Konto beim Notar problemlos zurückziehen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn Sie einen normalen Kaufvertrag geschlossen haben: Nein. Der Notar wird Ihrem Sohn in diesem Falle die 60.000 EUR auch nicht wieder geben.

 

Ihr Sohn müsste sich im Vertrag (wie gesagt) einen Rücktritt vorbehalten.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ein Kaufvertrag steht ja noch nicht. Die Ex braucht vorerst einfach den Beweis für den Makler/Hausverkäufer, dass unser Sohn in der Lage ist, 60 000 Euro zu zahlen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrer Ratsuchender,

 

Ihr Sohn kann doch gefahrlos bestätigen, dass er bereit und in der Lage ist im Verkaufsfalle die 60.000 EUR zu bezahlen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Reicht diese Bestätigung auch durch Bankauszug und Begleitschreiben mit Unterschrift meines Sohnes, ohne Beteiligung eines Notars?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 24 Tagen.

Natürlich.

 

Eine einfache Schriftliche Bestätigung reicht aus. Wenn Ihr Sohn noch einen Bankauszug beifügen will dann kann er dies natürlich tun. Zwingend ist dies allerdings nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 23 Tagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 20 Tagen.

Soweit Sie keine weiteren Fragen haben, würde ich mich über eine positive Bewertrung sehr freuen!