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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 31597
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Der erblasser hatte einen erbvertrag geschlossen. Zu

Diese Antwort wurde bewertet:

Der erblasser hatte einen erbvertrag geschlossen. Zu Lebzeiten kam ein unerwartetes Erbe, von dem der erblasser seinen anderen Kinder einen Anteil vermachte, in dem er einen Betrag auf ein separates konto zahlte, dies beansprucht der Erbe für sich und verlangt die Rückgabe des Geldes! Ist er im Recht oder zählt der letzt Wille des Erblassers?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Es ist nur ein Teil des Erbes und bei Abschluss des erbvertrages war dieses Erbe nicht absehbar

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Wenn der Erblasser zu Lebzeiten eine Schenkung tätigt, dann ist diese Schenkung trotz des Erbvertrages grundsätzlich wirksam. Dies hat zur Folge, dass der Erbe die Rückgabe nicht verlangen kann sondern dass hier grundsätzlich der Schenkungswille des Erblassers zählt.

 

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn im Erbvertrag dem Erblasser Schenkungen untersagt worden sind.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Wie sieht es mit § 2287 BGB aus

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn nun die Schenkung ein Erbe darstellt, welches nach Errichtung des Erbvertrages dem Erblasser zugeflossen ist, dann dürfte es jedenfalls an einer Beeinträchtigung und Beeinträchtigungsabsicht fehlen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.