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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 31603
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Anwältin, sehr geehrter Herr Anwalt, um

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Anwältin,
sehr geehrter Herr Anwalt,
um Auskunft zu nachstehender Anfrage wird gebeten.Sachverhalt:
Ein Handwerker hat beim Verlegen eines Teppichbodens für ein Zimmer den falschen Kleber verwendet. Dadurch kam es zu einer starken Geruchsbelästigung. Der Handwerker wurde im April 2018 schriftlich zur Mängelbeseitigung mit Fristsetzung aufgefordert. Zu Lasten des Handwerkers wurde der Teppichboden entfernt und das Zimmer neu gestrichten.
Die Geruchsbelästigung ist weiterhin vorhanden. Das Zimmer wird aufgrund einer bedenklichen Belastung nicht genutzt.
Der Handwerker verweigert weitere Nachbesserungen.Frage:
1. Wann verjährt der zivilrechtliche Anspruch der offenen Forderung.
2. Wie soll ich mich gegenüber dem Handwerker am besten verhalten.Mit freundlichen Grüßen
Willmann

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Anspruch auf Schadensersatz und Nacherfüllung verjähren grundsätzlich in 2 Jahren. Wenn allerdings der Handwerker die Mängelbeseitigung versucht hat, dann wird dadurch die Gewährleistung bezogen auf den Geruch unterbrochen und läuft erneut an,

Wenn nun der Handwerker weitere Nachbesserungsversuche verweigert, dann sollten Sie soweit noch nicht geschehen, den Handwerker schriftlich und unter Fristsetzung zur Nachbesserung auffordern und ihm zudem Schadensersatzansprüche androhen. Sollte der Handwerker sich weiter weigern, dann können Sie einen weiteren Handwerker mit der Mängelbeseitigung beauftragen und die Kosten dem ersten Handwerker als Schadensersatz in Rechnung stellen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
vielen Dank für Ihre Antwort.In dieser Angelegenheit hätte ich noch eine Nachfrage.1. Wann ist der Verjährungsbeginn?
(z.B. Datum Werkvertrag, Rechnung oder Mängelanzeige)2. Der Handwerker hat im Rahmen der Nachbesserung im Oktober 2018
das Zimmer neu gestrichen.
Bedeutet dies, dass die Gewährleistung bezogen auf den Geruch
bis Oktober 2020 läuft?3. Durch eine Materialanalyse bei einer Prüfanstalt wurde festgestellt, dass
ein anderes Produkt (Teppichkleber) als vorgesehen verwendet wurde.
Der Handwerker bestreitet dies.
Muss der Handwerker dem Kunden beweisen welches Material er verwendet
hat?Ihre Antwort werde ich durch ein Trinkgeld honorieren.MfG
Willmann

Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihren Fragen:

1) Verjährungsbeginn ist grundsätzlich der Tag der Abnahme des Werkes beziehungsweise der Beendigung des Nachbesserungsversuches.

2) Wenn der Handwerker mit dem Streichen versucht hat den Geruch zu beseitigen, dann beginnt hier die Verjährung in der Tat erst im Oktober 18 zu laufen.

3) Nein, nicht der Handwerker muss beweisen, dass er das richtige Material verwendet hat, sondern der Kunde muss beweisen, dass das Werk mangelhaft erstellt wurde, also der falsche Teppichkleber verwendet wurde. Diesen Beweis kann der Kunde natürlich mit einem Sachverständigen führen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.