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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 12148
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Hallo, es geht um das Erbe meines am 20.10.2017 verstorbenen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, es geht um das Erbe meines am 20.10.2017 verstorbenen Vaters. Meine Mutter und ich sind die einzigen Erben, ein Testament gibt es nicht. Gemäß Erbschein erhält meine Mutter 1/4 des Erbes und ich als Tochter 3/4. Da ich nach dem Tod des Vaters in ein tiefes Loch gefallen bin, habe ich die 6-wöchige Frist zur Ausschlagung des Erbes leider verpasst, denn ich wollte das die Mutter alles behält. Das heißt, die Eigentumswohnung die auch von der Mutter bewohnt wird, soll alleine ihr gehören. Auch das Ersparte Geld auf dem Konto. Das Amtsgericht hat uns beide ( als Erbengemeinschaft) noch nicht im Grundbuch eingetragen. Somit steht noch der Verstorbene (mein Vater) und meine Mutter im Grundbuch. Ich habe gelesen, dass ich vielleicht durch Abschichtung aus der Erbengemeinschaft aussteigen kann. Wenn ja, welche weiteren Schritte muss ich einleiten bzw. was muss ich beachten? Wenn ich aussteigen könnte, habe ich dann als Tochter noch ein Recht auf das Erbe der Mutter wenn sie mal verstirbt? Kann ich die Grundbuch-Eintragung dann auch auf die Eltern so stehen lassen oder muss hier was geändert werden. Sorry, für die wild durcheinander gestellten Fragen. Es schwirrt einem so viel im Kopf herum, vor allem wenn die Mutter leidet ( erstens, wegen dem großen Verlust eines sehr geliebten Menschen und zweitens, weil ihr das Hinterbliebene des Verstorbenen Ehemannes, was die beiden sich hart erspart haben, nicht alleine gehört). Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe bzw. Antwort. Gruß Daniela B.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern, meine Eltern und ich sind kroatische Staatsbürger. Der Wohnsitz ist aber München. Es besteht kein Erbe im Ausland, nur in Deutschland.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Fällt mir jetzt gerade nichts ein.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn die Frist zur Ausschlagung des Erbes nach § 1944 BGB verpasst wurde, sind Sie per Gesetz Erbe.

Dieser Vorgang ist unwiderruflich.

Ausnahme, Sie haben sich über die Zusammensetzung des Erbes geirrt, dann können Sie ggf. die Erbschaft anfechten.

Ansonsten sind die entsprechenden Rechte per Gesetz auf Sie übergegangen.

Sie können jedoch, auch wenn Sie rechtlich Erbe sind, alles so lassen wie es ist.

Sie müssen sich auch nicht in das Grundbuch eintragen lassen und Ihre Mutter kann weiterhin in der Wohnung wohnen.

Wenn Sie keine Ansprüche erheben, wäre die gesamte Erbschaft Ihrer Mutter zur "Nutzung" überlassen.

Wenn die Mutter dann verstirbt erben Sie den Rest.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Sofern meine Ausführungen zu Ihrer Orientierung waren, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).
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Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Danke. Eine Frage bitte noch. Nachdem ich ja einen Teil vom Vater geerbt habe und ich verheiratet bin, hat mein Mann Anspruch „ im Falle einer Scheidung“ auf mein Erbe?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
gerne.

Wenn Sie keinen Ehevertrag haben und in einer Zugewinngemeinschaft leben (dies wird vom Gesetz angenommen, wenn icht durch Ehevertrag etwas anderes geregelt), erhält Ihr Ehemann im Fall der Scheidung nichts aus dem Erbe.

Denn ein Erbe wird nicht als während der Ehezeit durch die Eheleute "erwirtschaftet" vom Gesetzgeber angesehen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-