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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 31460
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

In einem Erbfall stirbt die Erblasserin ohne ein Testament

Diese Antwort wurde bewertet:

In einem Erbfall stirbt die Erblasserin ohne ein Testament zu hinterlassen.
Sie hat keine Kinder, keinen Ehemann, die Eltern sind beide bereits verstorben.
Sie hat einen Halbbruder, der noch lebt. Beide Geschwister haben die gleiche Mutter,
aber unterschiedliche Väter.
Wie ist die Erbfolge und wie hoch sind die Freibeträge?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn kein Testament vorliegt, dann gilt die gesetzliche Erbfolge.

Nach § 1925 BGB ist der Halbbruder Erbe 2. Ordnung. Der Halbbruder ist ein sogenannter

einseitiger Abkömmling der Eltern. Wenn nun keine weiteren Abkömmlinge der Eltern (vor allem des Vaters) vohanden sind (keine Enkel, keine weiteren Geschwister) so schließt der Halbbruder die Erben der 3. Ordnung (Großeltern und deren Abkömmlinge aus). Der Halbbruder wird in diesem Falle Alleinerbe.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Auf Grubd ihrer Antwort ist mir eingefallen, dass der verstorbenen Vater der Erblasserin einen Halbbruder hat, der noch lebt und auch Kinder hat. Die Beiden hatten einen gemeinsamen Vater. Ändert das die Situation?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, dies wäre ein Erbe 3. Ordnung (also Abkömmling der Großeltern) und würde an der Erbenstellung nichts ändern.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.