So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ClaudiaMarieSch...
ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 19034
Erfahrung:  Seit 25 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

In einem Erbfall wird ein Pflichtteilsergänzungsanspruch

Diese Antwort wurde bewertet:

In einem Erbfall wird ein Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend gemacht.
Es handelt sich um die Schenkung einer Immobilie im Jahre 2002 mit einem vorbehaltenen Niessbrauchrecht.
In einem Sachverständigengutachten wurden 2 Werte ermittelt. Zum Schenkungszeitpunkt und 16 Jahre später zum Todeszeitpunkt. (610.000€= Schenkungszeitpunkt und 640.000€0 Todeszeitpunkt.) Im Gutachten steht ausdrücklich, dass das Niessbrauchrecht bei der Berechnung unberücksichtigt geblieben ist.
Wie fliesst diese Berechnung in die Bewertung der Immobilie ein.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Verbrauchbare Gegenstände wären nach § 2325 II BGB mit dem Wert im Zeitpunkt der Schenkung anzusetzen.

Nicht verbrauchbare Gegenstände, wie zB Immobilien werden mit dem Wert zum Zeitpunkt des Erbfalls angesetzt.

Ausnahme: Niederstwertprinzip

War der Wert zum Zeitpunkt der Schenkung niedriger so gilt dieser

Also 610.000 Euro

ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.