So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 30282
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Es liegt ein Berliner Testament vor. Ein Kind von 3 machte

Diese Antwort wurde bewertet:

Es liegt ein Berliner Testament vor. Ein Kind von 3 machte im 1. Erbfall (Vater) einen Pflichtteil gegenüber der Mutter geltend, da es enterbt ist. Das Kind erhielt eine hohe Ausstattung ohne Regelung bzgl. Pflichtteilsanrechnung. Die Mutter ist jetzt verstorben.
Jetzt wird gegenüber den Erben (den anderen 2 Kindern) wieder ein Pflichtteil geltend gemacht.
Wird eine von beiden Eltern gezahlte Ausstattung im Erbfall, hier der 2. Erbfall, voll angerechnet oder nur zur Hälfte, da die 1. Hälfte evtl. schon dem 1. Erbfall zuzurechnen ist?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Anrechnung kommt nach § 2050 BGB in Betracht. Ausstattungen sind dabei in der Regel als Zuwendungen nach § 2050 BGB auszugleichen.

Ausschlaggebend ist aber stets die Ausstattung die durch den Erblasser erfolgt ist. Wenn nun die Ausstattung durch die Eltern gemeinsam erfolgt ist, wird man jedem Elternteil die Ausstattung hälftig zurechnen, so dass dann im zweiten Erbfall die Ausstattung nur noch hälftig angerechnet werden darf.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Im 1. Erbfall hat sich das Kind den Pflichtteil selbst ausbezahlt, obwohl jetzt festzustellen ist, dass zu dem Zeitpunkt gar kein Anspruch bestand, da selbst die hälftige Ausstattung zu dem Pflichtteil Null geführt hätte.
Können die beiden anderen Kinder jetzt die Summe von 30.000 EUR von der Pflichtteilszahlung abziehen?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich hatte nicht beendet
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich hatte nicht beendet, ich möchte noch nachfragen

Toll ich hatte die Antwort gerade fertig geschrieben jetzt kommt die negative Bewertung Was soll denn das? Ich verstehe das nicht

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich verstehe nicht, dass ich keine weiteren Fragen stellen konnte, wie geht es weiter

Sie können selbstverständlich weiter Fragen stellen.

Bitte korrigieren Sie die negative Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Korrigiere ich dann, wenn das System es ermöglicht, bin neu hier

Sie sollten mich hier neu bewerten können

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Kind hat natürlich kein Recht sich selbst auszubezahlen.

Das bedeutet, wenn eine Überzahlung beim ersten Erbfall vorliegt dann haben die beiden anderen Kinder (als Erben) nach § 812 I BGB einen Anspruch auf Rückzahlung.

Diesen Rückzahlungsanspruch können die Erben mit dem Pflichtteilsanspruch im Rahmen des zweiten Erbfalls verrechnen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Gut, danke.

Sehr gerne!

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!!