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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Was kostest die notarielle Beurkundung des gegenseitigen

Diese Antwort wurde bewertet:

Was kostest die notarielle Beurkundung des gegenseitigen Erbteilverzichts?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gemeint ist Pflichtteilsverzicht.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es kommt auf das Vermögen an auf das verzichtet werden soll. Hier fällt eine zweifache Notargebühr an.

Bei einem Pflichtteilsverzicht über einen Pflichtteil von 50.000 EUR fallen Notargebühren von 330 EUR an.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe noch eine Nachfrage: Wie ich Sie verstanden habe, richtet sich die Notargebühr nach dem Wert des Pflichtteils, der entstehen würde und nicht nach dem vorhandenen Gesamtvermögen. ist das richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

richtig, die Notargebühren richten sich nach dem zu erwartenden Wert des Pflichtteils und nicht nach dem Gesamtvermögen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Der Vater ist gestorben. Wenn die Mutter auf den Pflichtteil bei einer Zugewinngemeinschaft des Sohnes verzichtet , ist dann ihr Pflichtteil 1/16 ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

können Sie die Frage anders formulieren? Ist denn der Sohn verstorben? Wenn die Mutter auf den Pflichtteil des Sohnes verzichtet hat, dann kommt es darauf an ob zu Lebzeiten (notarielle Beurkundung) oder nach dem Tod des Sohnes.

Hat der Sohn noch Geschwister?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es wurde ein Erbvertrag mit der Ehefrau vor einem Notar geschlossen, in dem sowohl die Eltern als auch die Schwester des Sohnes nicht erben. Der Vater ist 2015 gestorben und der Sohn will auf seinen Pflichtteil verzichten, wenn die Mutter, die noch lebt , auch auf ihren Pflichtteil , der beim Tod des Sohnes entstehen würde, verzichtet.
Der Sohn und seine Ehefrau leben in Zugewinngemeinschaft.
Welchen Prozentsatz hätte die Mutter an Pflichtteil?
Hätte seine Schwester in diesem Fall auch einen Pflichtteilsanspruch?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Schwester hat nach § 2303 BGB keinen Pflichtteilsanspruch.

Die Mutter hätte einen Pflichtteilsanspruch in der Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils also von 25%.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Also wäre der Pflichtteil 12,5% ein Achtel? Wenn ja, gilt ein Achtel für beide Elternteile? Da der Vater verstorben ist, halbiert sich dieser Pflichtteil nicht auf 1/16 tel?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein vorsicht. Der Erbteil der Mutter sind 50%, der Pflichtteil also wie gesagt 25%. Wenn der Vater verstorben ist, dann treten hinsichtlich des gesetzlichen Erbteils die Abkömmlinge des Vaters an die Stelle Ihres Vaters. Der Tod des Vaters verändert daher den Pflichtteilsanspruch der Mutter nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Die Eheleute haben sich im Erbvertrag gegenseitig als Alleinerben eingesetzt und leben in Zugewinngemeinschaft. Hätten sie nicht gegenseitig Anspruch auf 3/4 Anteil im Erbfall?
Erbt die Schwester jetzt doch ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Vater ist doch schon verstorben, somit kommt doch der Ehevertrag gar nicht mehr zum tragen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Es handelt sich bei den Eheleuten um den Sohn und seine Frau, wie schon vorher genannt..

Sehr geehrter Ratsuchender,

ok ich war der Ansicht, da wir von den Eltern sprachen, dass es sich um den Ehevertrag der Eltern gehandelt hat.

Wenn es um die Ehefrau des Sohes geht, so beseht aufgrund des Erbvertrages ein Anspruch auf das gesamte Erbe. Lediglich die Mutter erhält dann einen Pflichtteil sonst niemand.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Der Sohn und seine Frau haben den genannten Erbvertrag geschlossen keinen Ehevertrag.

Sehr gehrter Ratsuchender,

ja da hat mir die Autokorrektur einen Streich gespielt. Es muss natürliche Erbvertrag heißen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Also: Die Schwester tritt nicht an die Stelle des verstorbenen Vaters und hat keinen Anspruch auf einen Pflichtteil.
Wenn jetzt noch der prozentuale Anteil des Pflichtteils der Mutter geklärt ist kann die Angelegenheit abgeschlossen werden.

Sehr geehrter Ratsuchender,

soweit Ihre Ehefrau Alleinerbin ist, liegt der Pflichtteil der Mutter bei 6,25% des Nachlasses.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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