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hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1773
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Meine Frau ist Ende 2016 verstorben. sind wir beide als

Diese Antwort wurde bewertet:

meine Frau ist Ende 2016 verstorben. Im Grundbuch sind wir beide als Eigentümer jeweils zur Hälfte eingetragen. In Ihrem Testament hat meine Frau meinen Sohn als Alleinerbe eingesetzt. Somit erhalte ich von der zweiten Haushälfte meinen Pflichtteil (25%). Beim Kauf des Hauses habe ich eine Geldsumme von meinen Eltern erhalten, die ich für den Hauskauf einsetzte. Kann ich diesen Betrag, der mir ja geschenkt wurde, nun geltend machen, in dem ich ihn vom Gesamtwert des Hauses abziehe? Viele Grüße, Norbert Getta Sorry, habe ich bislang nicht wahrgenommen. Was kostet diese Auskunft?

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage. Zwei kurze Fragen vorab: Wann und wieviel haben Sie als Geldsumme und Schenkung damals erhalten und wie hoch schätzen Sie den Nachlass insgesamt vom Wert her ein?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Der Geldbetrag ist 1999 geflossen, damals 250.000,- DM (ca. 125.000,- Euro). Die Immobilie ist heute ca. 300.000,- Euro wert.

Danke. Das wird nicht notwendig sein, diesen Betrag abzuziehen oder verlangt der Sohn die Teilungsversteigerung bzw. Auflösung der Miteigentümergemeinschaft? Ihre damals erworbene Haushälfte bleibt ja erhalten.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Danke für die Antwort, die mich bislang nicht zufrieden stellt. Ich hätte möglicherweise genauer formulieren müssen. Es geht hier tatsächlich um den Verkauf des Hauses bzw. um die Auflösung der Miteigentümergemeinschaft. Das Haus wurde 1999 erworben. Meine Eltern haben mir hierfür 125.000 Euro geschenkt, die ich in den Hauskauf einbrachte. In das Grundbuch eingetragen wurden zu gleichen Anteilen meine mittlerweile verstorbene Frau und ich. Meine Frau hat meinen Sohn als Alleinerbe eingesetzt. Insofern steht mir an der Haushälfte meiner Frau der Pflichtteil (25%) zu. Sofern das Haus nun verkauft wird oder ich meinem Sohn sein Miteigentümeranteil auszahlen werde, stellt sich die Frage bei der Ermittlung des Gesamtwerts des Hauses, ob die Geldschenkung meiner Eltern an mich im Jahre 1999 hiervon abgezogen werden darf. Wert des Hauses: 300.000,-, abzüglich 125.000,-, Rest 175.000,-. die Hälfte davon sind 67.500,- , davon 75% sind 50625,- Euro für meinen Sohn. Wäre das so korrekt oder darf die eingebrachte Schenkung in den Hauskauf nicht berücksichtigt werden. Danke für eine Antwort.
Gruß
Norbert Getta

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Jetzt verstehe ich den Sachverhalt in der Tat besser und antworte Ihnen gerne wie folgt:

Sie können hier das auf jeden Fall anrechnen, da es einerseits Ihrer Haushälfte betrifft, hinsichtlich der der Sohn nichts zu erben hat und andererseits, wenn es wertmäßig so hinkommt, dass wenn es auch auf den Hausanteil Ihrer verstorbenen Frau Auswirkungen hatte und vermögensmäßig dort eingebracht wurde, dann noch eine restliche Anrechnung da stattfinden kann.

Denn insofern darf der Sohn nicht davon profitieren, dass Sie damals für den Hauskauf eine Schenkung bekommen haben. Das ist auf jeden Fall auszurechnen.

Man müsste aber eben trennen zwischen dem Teil, den Sie selbst als Miteigentümer haben und dem Teil Ihrer Frau. Insgesamt sind aber in voller Höhe die 125.000 € anrechenbar.
So wie ich Sie verstehe, wurde aber hinsichtlich des gesamten Hauses diese Summe mit eingebracht, sodass Sie wie in Ihrer Rechnung so abgezogen werden kann.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und bedanke ***** *****ür Ihre Bewertung, wenn Sie keine Nachfragen haben.

hsvrechtsanwaelte und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.