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RARobertWeber
RARobertWeber, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3388
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Eheleute errichten vor 25 Jahren ein gemeinschaftliches

Kundenfrage

Eheleute errichten vor 25 Jahren ein gemeinschaftliches Testament mit Öffnungsklausel und setzen Sohn als Schlusserben ein. Der Sohn verstirbt zuerst (hinterlässt 2 Kinder) die Frau stirbt 3 Jahre danach. Der Mann schreibt ein neues Testament und setzt eine nicht Verwandte als Alleinerbin ein. Muss diese nun alleine für sich den Erbschein als Alleinerbin beantragen und den Kindern den Pflichtteil ausbezahlen?
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist korrekt. Die Alleinerbin muß für sich den Erbschein beantragen. Die Kinder haben keinen Anspruch auf einen Erbschein, aber einen Anspruch auf Geldzahlung gegen die Erbin.

Allerdings sollte die Alleinerbin nach Möglichkeit die Öffnungsklausel prüfen lassen. Da können schnell fehlerhafte Formulierungen auftreten.

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Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber

Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Neben der Öffnungsklausel (die vermutlich Auslegungssache ist), ist ja auch der Schlusserbe vorverstorben und die Enkel sind nicht erwähnt bzw waren noch nicht geboren. Wären diese sonst Ersatzerben?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Kinder des vorverstorbenen Sohnes traten mit dem Tod des Sohnes erbrechtlich an dessen Stelle. Wenn also die Öffnungsklausel und/oder das neue Testament unwirksam wären, wären die Kinder in der Tat die gesetzlichen Erben bzw. Schlußerben. Ob die Kinder vor oder nach der Erstellung des ersten Testaments geboren wurden, ist dabei unerheblich.

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Robert Weber

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