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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 934
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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RHGAnwalt ist jetzt online.

Guten Tag Wir sind verheiratet, jeder in zweiter Ehe.

Kundenfrage

Guten Tag
Wir sind verheiratet, jeder in zweiter Ehe. Gemeinsame Kinder haben wir nicht. Aus erster Ehe gibt es von des Mannes Seite 3 Kinder und von der Fraus Seite 2 Kinder. Wir haben Gütertrennung. Beide haben wir Immobilien die wir aus Erbschaft oder vor der Ehe erworben haben. Wir haben unseren festen Wohnsitz in der Schweiz. Die Immobilien sind in der Schweiz und eine Immobilie in Deutschland. Je 1 Kind lebt in Paraguay, je 1 Kind lebt in der Schweiz und 1 Kind lebt in Deutschland.
Wir haben im Jahr 2003 einen Erbvertrag abgeschlossen. Jeder setzte seine Nachkommen zu Gunsten des Ehepartners auf den gesetzlichen Pflichtteil. Der Ehepartner wurde jeweils bezüglich ihrem/seines gesetzl. Erbteil und der sich ergebenden freien Quote als Vorerbe/in, mit der Verpflichtung, die Erbschaft im Zeitpunkt ihres/seines Todes seinen/ihren Nachkommen auszuzahlen. Wir möchten uns gegenseitig Sicherheiten geben, dass der Hinterbliebene so wenig wie möglich Probleme hat, die sozusagen vorprogrammiert sind.
Unsere Fragen:
-können wir uns gegenseitig als Erbvollstrecker einsetzen und ggfs. wie
-können wir eine Erbengemeinschaft ausschliessen und ggfs. wie
-kann bestimmt werden, dass als Wert der Gebäude der Verkehrswert zu Grunde gelegt wird bzw. bei der Aufteilung angewendet wird.
-kann man bestimmen, wer welche Immobilie oder Bargeld bekommt
-kann ich ein Kind bevorzugen und wie hoch kann der Betrag sein, den ich ihm zukommen lassen will
-kann jeder jetzt schon ein Testament machen, je für die Erben des letzten Überlebenden
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne bin ich Ihnen bei Ihrem Anliegen behilflich, wäre es möglich, dass Siw den Erbvertrag zur Einsicht hochladen könnten?

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel_Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Gerne sende ich Ihnen im Anhang den Erbvertrag
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Anhang Erbvertrag
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Die von Ihnen gewählte Regelung im Erbvertrag ist sehr gelungen, hieraus beantworten sich auch Ihre Fragen:

1) Durch die Vorerben-Nacherben-Regelung wird der Überlebende Ehegatte zum Erbvollstrecker des Vermögens des Verstorbenen, weiteres ist nicht zu veranlassen - die Auseinandersetzung findet dann zwischen den jeweiligen Nachkommen statt.

2) Es wird nur Erbengemeinschaften nach dem 2. Erbfall geben - jeweils die Kinder des jeweiligen Ehegatten - das ist aber auch sinnvoll.

3) Es wird grundsätzlich der Verkehrswert angesetzt.

4) Sie können auch schon zu Lebzeiten Kinder bevorzugen - dieHöhe ist dann egal.

5) Wenn Sie an der Gleichbehandlung der jeweiligen Kinder etwas ändern wollen oder die Aufteilung genauer bestimmen- müssten Sie das in Abänderung des Vertrages machen, über ein Testament geht das wegen des Vorranges des Vertrages dann nicht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 6 Monaten.

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