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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 780
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Es geht um eine Erbauseinandersetzung in Form der

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um eine Erbauseinandersetzung in Form der Abschichtung.
Folgender Sachverhalt:
Großeltern besitzen zu je ½ eine Immobilie (Wert aktuell 140000 €), Großmutter stirbt 1984 (damaliger Wert ca. 60000 €)
Sie ist von ihrem Ehemann (verstorb. 2017) und den beiden Söhnen (Sohn A verstorben 2003 und Sohn B verstorben 2004) beerbt worden. Das Grundbuch ist bis heute nicht geändert worden!
Sohn A ist von seiner Frau (ebenfalls verstorben) und 2 Kindern (A1 und A2) beerbt worden.
Sohn B ist von seinen beiden Kindern beerbt worden (B1 und B2).
Somit sind heute Eigentümer im Rahmen der Erbengemeinschaft A1, A2, B1 und B2.

Aufgrund des not. Testaments beerbt B1 den Großvater. Die anderen 3 Kinder erhalten den Pflichteil.
A1, A2 und B2 sind sich einig, dass sie aus der Erbengemeinschaft ausscheiden wollen und somit B1 die Immobilie überlassen wollen.
Die Frage ist nun:
Sollte in der Abschichtungsvereinbarung für das Ausscheiden der 3 Erben ein Gegenwert angegeben werden? Welche Vor- und Nachteile hätte das? Wenn nichts angegeben wird, wäre es ja eine Schenkung, die besteuert wird. Sollte/Kann man einen Gegenwert von z .B, 6000 € pro Erbe angeben?
Ich muss dazu sagen, dass die 3 Erben, die austreten wollen, sich einig sind und eigentlich keinen Gegenwert in der Vereinbarung festlegen wollen. Aber wäre das richtig?
Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Bei der Auszahlung der Erbanteile (nur Großmutteranteil) geht man da von dem Wert der Immobilie 1984 oder Wert von heute aus?

Sehr geehrte Fragestellerin,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage: Dafür wäre es hilfreich, wenn Sie das Testament hochladen könnten, damit die dortigen Regelungen mit der aktuellen Situation zur Deckung gebracht werden können.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hoheisel-Gruler,
danke für die Rückmeldung. Als Anlage sende ich Ihnen das Testament und den Entwurf der Abschichtungsvereinbarung. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Mutter des Haupterben bin und Ihnen die bereits aufgeführten Fragen ohne dem Wissen der Pflichterben stelle. Ich möchte nicht, dass meine Fragen hier veröffentlicht werden.Mit freundlichen Grüßen
Ulrike W.

Herzlichen Dank - ich schaue dienSaxhen an und melde mich dann

Sehr geehrte Fragestellerin,

Es verhält sich so, dass die Immobilie zum jetzigen Wert auseinanderzusetzen ist. Das ergibt sich daraus, dass die jeweiligen Werte den entsprechenden Rechtsnachfolgern zugewachsen sind. Würden beide Großeltern noch leben, würde jeder der Großelternteile bei einem Verkauf 70.000 EUR erhalten. Die jeweiligen Erben sind dann quasi in diese Rechtssgellung hineingewachsen und haben entsprechende Anteile.

Damit gehört dem E4 die Hälfte mit 70.000, die andere Hälfte der Erbengemeinschaft zu viert.

Bei der Abschichtung ist nun streng zu beachten, dass die Frage nach dem Pflichtteil nichts mit dieser Auseinandersetzung zu tun hat _ sondern eben mit der anderen Hälfte, die E4 aufgrund des Testaments alleine geerbt hat.

Damit wäre der Gegenwert je weichendem Erben 1/4 aus den 70.000,00, mithin also 18.500,00.

Wenn die anderen nichts wollen, dann braucht es im Vertrag notwendigerweise auch keine Angabe einer GEGENLEISTUNG. Diese bestünde d***** *****falls in einer in der Abschichtungsvereinbarung vorgesehenen Haftungsfreistellung.

Dadurch ließe sich der Wert der <Übertragung, was ja letztlich nur wegen einer etwaigen Schenkungssteuer relevant wäre, minimieren.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrter Anwalt,
m. E. ist doch der Gegenwert je weichendem Erben 1/4 aus nur 35000. Denn der verstorbene Großvater hat doch die Großmutter zu 1/2 mit beerbt. Diesen Anteil wiederum erhält doch auch E4.
Dann würde doch jeder ausscheidende Erbe 8.750 € erhalten.
MfG

Das ist dann richtig - die Quotenermittlung er wegen der Schwärzungen nicht so einfach nachzuvollziehen - damit also die 8.750,00 -

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