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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 906
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Ich hatte die Frage schon gestellt, aber keinen Kontakt

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hatte die Frage schon gestellt, aber keinen Kontakt bekommen.Es geht um die richtige Testamentsgestaltung
Sachstand:
Ich (79) haben 2Kinder und eine Ehefrau als gesetzliche Erben. Von meiner Frau lebe ich getrennt und in Gütertrennung.
Meiner Lebensgefährtin möchte ich gerne etwas hinterlassen, ohne dass sie hinterher Ärger bekommt und unendlich viel Steuern bezahlen muß.
Vorschlag zu ihrer Beurteilung:
Mein Nachlaß wird im wesentlichen aus einer Eigentumswohnung im Wert von ca. 300.000
bestehen. Davon abzuziehen sind Schulden in Hhe von ca. 70.000.--, die ich in monatlichen Annuitätsraten tilge. Die Nachlaßkosten schätze ich auf 10.000.--
Wenn ich die 3 gesetzlichen Erben zu gleichen Anteilen als meine Alleinerben einsetze, verbleiben für Jeden 1/3 = 73.333
Meine Lebensgefährtin hat mir in den letzten 5 Jahren sukzessive Geld zukommen lassen.
Bis heute ist eine Summe von 40.000 angelaufen. Es existieren Schuldscheine, auf denen vermerkt ist, dass die Tilgung von todeswegen erfolgen soll. /ist das so machbar).
Damit würde sich der Nachlass vermindern,für jeden dann 60.000.--.
Ich denke für meine Partnerin fallen keine Kosten an.
Wenn ich zusätzlich die Erben mit einem Vermächtnis zugunsten meiner Partnerin belaste; ich hane an 50.000.-- gedacht (davon 20.000 steuerfrei), verbleiben für jeden Erben noch ca. 43.334 €.
Der Pflichteil ohne das Vermächtnis beträgt 1/6 aus 180.000 = 30.000
Damit müßte der Gestzgebung Rechnung getragen sein.Frage: Muß man derartige Testamente beim Notar machen. Das wäre unpraktisch, weil sich durch die Schuldentilgung von Zeit zu Zeit Änderungen ergeben.Wäre ein Testamentsvollstrecker sinnvoll ?Was sagen Sie zu meinen Recherchen oder haben sie andere Ideen, ?Danke ***** ***** Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Auch ein solches etwas schwierigeres Testament können Sie handschriftlich verfassen.

Sie setzen jeden Ihrer gesetzlichen Erben zu je 1/3 ein. Die Schuldscheine müssen echt und nachweislich sein, damit würde es sich um Nachlassschulden handeln, die dann von den Erben bezahlt werdeb müssten.

Die Lebensgefährtin müsste die Zahlung verlangen und ggf. einklagen.

Das können Sie so gestalten, es sieht ausgewogen aus.

Einen Testamentsvollstrecker brauchen Sie allenfalls wegen des Vermächtnisses.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter RA
ihre Andeutung: "die Schuldscheine müssen echt und nachweisbar sein" nährt meine eigenen Bedenken, dass meine Schuld an meine Partnerin angezweifelt werden könnte und sie dann, mit unsicherem Ausgang, klagen muss.
Genau das will ich nicht.
Was kann ich tun, um dies sicher auszuschließen. Wie wäre die Eintragung einer Grundschuld ?Danke für ihre Bemühungen

Die Partnerin muss eben die Schuld beweisen können, Sie könnten dies auch mit einer Grundschuld absichern, oder eben auch mit einem notariellen Schuldanerkenntnis

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