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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27805
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Eventuell will ich meiner Partnerin einen Nießbrauch an

Diese Antwort wurde bewertet:

Eventuell will ich meiner Partnerin einen Nießbrauch an einer Eigentumswohnung einräumen.
Da sie erst 56 Jahre alt ist, könnte ein lebenslanger Nießbrauch die Pflichteile meiner Erben gefährden. Wie kann ich das maximal steuern, ohne immer eine neue Nießbrauchdauer
festlegen zu müssen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie können einerseits die Nießbrauchsdauer beeinflussen aber auch den Umfang des Nießbrauchs.

Sie können zum Beispiel im Nießbrach vereinbaren, dass eine bestimmte monatliche / jährliche Zahlung zu leiste ist (die natürlich grundsätzlich unter dem Mietzins liegt).

Der Wert des Nießbrauchs errechnet sich aus der Jahresmiete und der Restlebensdauer unter Zugrundelegung der Sterbetafel. Mit einer Gegenleistung drücken Sie dann den Wert des Nießbrauchs in die gewünschte Höhe. Es muss sich natürlich nicht zwingend um ene Geldleistung handeln. Die Leistung kann natürlich auch in der Vornahme einer Handlung liegen (Hausmeistertätigkeit, Gartenpflege oder ähnliches).

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Normalerweise kann der Nießbrauchberechtigte die Miete vereinnahmen und muß für die gewöhnlichen Kosten aufkommen.Wer bezahlt die zu vereinbarende Zahlung ? Der Erbe ? Ist dann der Erbe der Vermieter ? Kann dann der Niessbrauchberechtigte eventuell die Wohnung auch selbts bewohnen ?Ist Ihr Vorschlag nicht eine wesentliche Einschränkung im Vergleich zu einer Festlegung der Niessbrauchdauer für einen
Zeitraum, den der Nachlass auch trägt ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

richig. Der Berechtigte kann die Wohnung selbst nutzen oder vermieten und muss für die Nebenkosten aufkommen.

Die vereinbarten Zahlungen entrichtet laufend der Nießbrauchsberechtigte (daraum mindert sich ja der Wert des Nießbrauchs).

Mein Vorschlag stellt natürlich eine (finanzielle) Einschränkung für den Berechtigten dar, die Sie bei einem zeitlich beschränkten Nießbrauch nicht haben. Sie sollten daher überlege ob eine Beschränkung des Nießbrauches zum Beispiel auf 10 Jahre nicht die einfachere Lösung ist.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 3 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,Es geht um das richtige Testament !
Sachstand: ich (79) habe 2 Kinder und eine Ehefrau als gesetzliche Erben. Von meiner Frau lebe ich getrennt in Gütertrennung.
Meiner Lebensgefährtin (56) möchte ich gerne etwas hinterlassen, ohne dass sie hinterher mit Anfechtungen etc. zu tun bekommt.
Vorschlag zu Ihrer Beurteilung:
Mein Nachlaß wird im wesentlichen aus einer Eigentumswohnung (Wert ca. 300.000 €)bestehen. Abzuziehen sind Schulden in Höhe von ca. 70.000 €, die ich in monatlichen Annuitäten tilge. Nachlaßkosten veranschlage ich mit ca. 10.000.-- €.
Wenn ich 3 gesetzlichen Erben zu gleichen Teilen als meine Alleinerben einsetze, verbleinem für jeden 1/3 = 73.333.--
Meine Partnerin hat mir in den letzten 5 Jahren immer wieder mit Geld ausgeholfen, was zwischenzeitlich zu 40.000 € angelaufen ist. Es liegen Schuldscheie vor, auf den vermerkt ist, dass die Rückzahlung von todeswegen erfolgen soll.
(ist dies so machbar ???). Damit würde der Nachlass auf 180.000 vernindert, also für jeden Erben 60.000.--.
Ich denke für meine Partnerin fallen keine Kosten an.
Wenn ich zusätzlich die Erben mit einem Vermächtnis zugunsten meiner Partnerin beschwere (ca. 50.000.--; davon 20.000 steuerfrei) verbleiben für jeden Erben noch 43.334 €. Der Pflichteil, ohne Vermächtnis) beträgt 1/6 aus 180.000 = 30.000
Damit müßte dem Gesetzgeber gegenüber alles in Ordnung sein.
Frage: Muß ein derartiges Testament beim Notar gemacht werden? Das wäre unraktisch, weil sich bei abnehmender Schuld von Zeit zu Zeit Änderungen ergeben können.
Was sagen Sie zu meinen Recherchen ? Haben Sie eine andere Idee ?Besten Dank