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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7551
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

NAcdem der Gemeinsame Erbschein bvom Bevollmächtigen der

Diese Antwort wurde bewertet:

NAcdem der Gemeinsame Erbschein bvom Bevollmächtigen der Erben beantragt worden ist, müsste es ja zur Erbausneinandersetzung kommen. Wie geschieht dies nun praktisch? Erhält der einzelne Erbe Post vom Nachlassgericht? Wie funktioniert die Erbauseinandersetzung? Angenommen der Bevollmächtigter hat falsche Zahlen angegegeben, was muss hier geschehen? Gibt es irgendwelche Fristen zu beachten?

Sehr geehrter Fragesteller,

geht es um Immobilien oder Geld ? Sind sich die Erben einig ? Was meinen Sie mit "falsche Zahlen" ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Es geht ums Geld. Er hat den aktuelleen Nachchlasswert gemäss der Formel der Formel "Kontostände Kurz nach dem Tod dees Erblassers abzüglich derKosten, die bisher mit mit dem Tod dess Erblassers verbunden waren,wie (Beerdigungskosten etc), vorgestellt) Der saldo war positiv, so dass suggeriert worden ist, daß ein positiver Betrag an jeden Erben ausgezahlt wird. Zuwendungen aus ser Zeit vor demTod wurden nicht erwähnt Stichwort fiktiver Nachlasswert.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag.

besteht denn unter den Erben Einigkeit ?

Meinen Sie mit "falschen" Zahlen eventuelle lebenszeitlichen Zuwendungen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Nein, ich meine damit auschliesslich Zuwendungen, die vor die vor dem Tod des Erblassers an einzelne Erben ausgeschüttet worden sind. Die Erben untereinander wissen jedoch nicht die Höhe der Zuwendungen, die jeweils ein anderer Erbe erhalten hat. d.h konkret, dass z.Beispiel der Bevollmächtigte sich selbst höhere Zuwendungen hätte zukommen lassen als anderen Erben. Der Wille des Erblassers (telefonisch geäussert) war, das alle Erben gleichviel bekommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Mn muss unterscheiden: hat der Erblasser selber die Zuwendungen an einen Dritten veranlasst, dann löst die sog. pflichtteilsergänzungsansprüche (§ 2325 BGB).

Wurden die Gelder "einfach entnommen", ohne Wille des Erblassers, dann müssen diese Beträge komplett erstattet werden.

Die Auseinandersetzung geschieht, indem alle Erben zusammen die Auflösung der Konten usw. beschließen und dann ggf. gemeinsam die Konten auflösen.

Für die Pflichtteilsergänzungsansprüche gilt die 3jährige Verjährungsfrist (§§ 195 199 BGB).

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie mir diese bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Kann bzw. darf der Erbe, der eine transmortale Vollmacht besitzt, die Konten ohne Zustimmung der Miterben auflösen?

Sehr geehrter Fragesteller,

ja, aber das Geld steht den Erben zu.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass