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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 24173
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

Eine Mutter schenkt ihrem Sohn 2016 ein Haus, das er schon

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Mutter schenkt ihrem Sohn im Jahr 2016 ein Haus, das er schon lange selbst bewohnt.
Der Sohn stirbt 2018. Seine Ehefrau ist mittels Berliner Testament Alleinerbin, die beiden Kinder
fordern ihren Pflichtteil nicht ein.
Die Schenkerin lebt noch.
Wie verhält es sich mit der Schenkungssteuer?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern die von dem Sohn als Folge der schenkweisen Übertragung des Hauses entstandene Schenkunssteuerschuld noch nicht zu dessen Lebzeiten (vollständig) getilgt worden ist, so gehen die Schenkungssteuerschulden auf die Erbin des verstorbenen Sohnes über - diese haftet gemäß § 1967 BGB für die Steuerschulden des verstorbenen Ehemannes.

Zu berücksichtigen ist aber der dem Sohn zustehende Schenkungssteuerfreibetrag im Zuge der Zuwendung des Hauses an ihn: Dem Sohn stand ein Freibetrag in Höhe von 400.000 Euro zu!

Nur sofern der Wert des Hauses über diesem Freibetrag anzusetzen ist, unterliegt die Übertragung der Schenkungssteuerpflicht.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.