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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27837
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Ein Einfamilienhaus wurde 2016 von einer Mutter ihrem Sohn

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Einfamilienhaus wurde im Jahr 2016 von einer Mutter ihrem Sohn geschenkt. Der Sohn ist als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Der Sohn befindet sich im Sterbeprozes und bewohnt dieses Haus mit seiner Ehefrau seit 20 Jahren Es existiert ein handschriftliches Berliner Testament, in dem die Ehefrau Alleinerbin ist. Ist es notwendig oder zweckmäßig die Ehefrau ebenfalls im Grundbuch einzutragen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn der Sohn in absehbarer Zeit sterben wird, dann bringt es leider nichts mehr der Ehefrau das Grundstück ganz oder teilweise zu überschreiben. Damit könnte der Pflichtteilsanspruch der Mutter nicht mehr geschmälert werden, da nach § 2325 BGB die Mutter einen Anspruch auf Pflichtteilsergänzung hat, mit der Folge dass das Geschenk dem Nachlass des Sohnes hinzugerechnet wird und aus diesem erhöhten Nachlass sich dann der Pflichtteil der Mutter errechnet.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich hatte nicht erwähnt, dass es 2 Kinder gibt. Entfällt dann der Pflichtteil der Mutter? Zudem existiert ein Berliner Testament. Ist evtl noch Schenkungssteuer fällig? Die Ehefrau wird weiter in dem Haus wohnen, sodass keine Erbschaftssteuer zu zahlen ist.

ehr geehrter Ratsuchender,

wenn Kinder vorhanden sind, dann entfällt der Pflichtteil der Mutter natürlich. (Ohne Kinder wäre die Muttter trotz Berliner Testament Pflichtteilsberchtigt). Wenn das Haus ganz oder zum Teil an die Ehefrau übertragen wird, dann fällt Schenkungsteuer für die Ehefrau an, soweit der Schenkungssteuerfreibetrag von 500.000 EUR überschritten wird,

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwa

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