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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 17628
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich bin in zweiter Ehe verheiratet. Ich habe einen Sohn aus

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin in zweiter Ehe verheiratet. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe, meine Frau eine Tochter aus erster Ehe. Wir leben in einer Zugewinngemeinschaft.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass sich bei meinem Ableben das Vermögen aus unserer Zugewinngemeinschaft (100%) wie folgt aufteilt? Meine Frau behält ihre 50% und erhält zusätzlich 25% meines Nachlasses. Die restlichen 25% gehen an meinen Sohn.
Beim Ableben meiner Frau würde ich meine 50% halten und zusätzlich 25% vom Nachlass meiner Frau erhalten. 25% gehen an ihre Tochter.
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Eine Zugewinngemeinschaft wird entweder bei Scheidung oder bei total ausgeglichen. Bei Tod wird sie dahingehend ausgeglichen, dass der gesetzliche Erbteil sich um ein Viertel erhöht.
Das ergibt sich aus 1931, 1371 BGB
Die gesetzliche Erbteil ist gegenüber Kindern ein Viertel, so dass sie ein Halb erbt.Sind keine Kinder vorhanden erhöht sich der gesetzliche Erbteil gegenüber Eltern Sie würde dann dreiviertel erben ,die Eltern ein viertel
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1931 Gesetzliches Erbrecht des Ehegatten
(1) Der überlebende Ehegatte des Erblassers ist neben Verwandten der ersten Ordnung zu einem Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung oder neben Großeltern zur Hälfte der Erbschaft als gesetzlicher Erbe berufen. Treffen mit Großeltern Abkömmlinge von Großeltern zusammen, so erhält der Ehegatte auch von der anderen Hälfte den Anteil, der nach § 1926 den Abkömmlingen zufallen würde.
(2) Sind weder Verwandte der ersten oder der zweiten Ordnung noch Großeltern vorhanden, so erhält der überlebende Ehegatte die ganze Erbschaft.
(3) Die Vorschrift des § 1371 bleibt unberührt.
(4) Bestand beim Erbfall Gütertrennung und sind als gesetzliche Erben neben dem überlebenden Ehegatten ein oder zwei Kinder des Erblassers berufen, so erben der überlebende Ehegatte und jedes Kind zu gleichen Teilen; § 1924 Abs. 3 gilt auch in diesem Falle.esfall
(1) Wird der Güterstand durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch verwirklicht, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht; hierbei ist unerheblich, ob die Ehegatten im einzelnen Falle einen Zugewinn bekommt
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.