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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 17628
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ein Frage zum Nachlassberechnung. Angenommen, der Erblasser

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Frage zum Nachlassberechnung. Angenommen, der Erblasser hinterlässt 40000 Euro. Es gibt vier Erben also: Nachlass
kurz vor dem Tod. Jetzt erhielten E1 und E2 schon zu Lebzeiten Zuwendungen vom Erblasser jeweils 10 000Euro. E1,als Anerkennung für die Pflege, E2 als Vorauszahlung der Erbscahft. Geh ich recht in der Annahme beide Zahlungen zur Berechnung herangezogen werden müssen so daß als der fiktive Nachlass 60000 Euro beträgt? Oder wird nach Art der Zuwendung unterschieden
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Bei Zuwendungen zu lebt Zeiten kommt es darauf an, ob der Erblasser bestimmt hat, dass die Zuwendung auf das Erbe anrechenbar ist.Bei der Anerkennung für die Pflege wird man darauf abzustellen haben , ob damit Aufwendungen gedeckt werden sollten, so dass hier eine Antechnung auf 2057a BGB erfolgt§ 2057a BGB gibt den zur gesetzlichen Erbfolge berufenen Kindern , die den Erblasser in besonderer Weise unterstützt haben, einen Ausgleich für dem Erblasser erbrachte Leistungen.Voraussetzung dafür ist, dass ein solcher Ausgleich nicht bereits zu Lebzeiten des Erblassers erfolgt ist. Anders als nach §§ 2050 ff. BGB geht es nicht um Zuwendungen des Erblassers an den Erben, sondern um Zuwendungen des Erben an den Erblasser, wie zB PflegeMan muss hier also sehr wohl sehr sorgfältig differenzieren.Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eigentlich war das keine Pflege, sondern Erledigungen wie zur Bank gehen oder Zum Arzt fahren also nur sporadischuoder einmal in der Woch einkaufen gehen. Also um das sich "kümmern".
Sehr geehrter Ratsuchender,2057a setzt keine Pflege im engeren Sinn voraus(1) 1Ein Abkömmling, der durch Mitarbeit im Haushalt, Beruf oder Geschäft des Erblassers während längerer Zeit, durch erhebliche Geldleistungen oder in anderer Weise in besonderem Maße dazu beigetragen hat, dass das Vermögen des Erblassers erhalten blieb.....Von daher ist hier der 2057 a möglicherweise durchaus anwendbar
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.