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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 17610
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, erst einmal die Fakten. Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
erst einmal die Fakten. Meine schwerkranke Mutter hat mit mir 3 erbberechtigte Kinder. Ein Testament existiert nicht, ich selbst habe eine Vorsorgevollmacht (nicht notariell sondern Vorlage aus Internet. Die Mutter kann krankheitsbedingt nicht mehr zum Notar, das Aufsetzen eines handschriftlichen Testaments erscheint mir sehr schwierig.
Ich selbst habe ein abgeschlossenes Verfahren bezüglich Privatinsolvenz und befinde mich in der WVP bis 2020. Ich bin verheiratet (Ehefrau ebenfalls insolvent) und habe einen erwachsenen Sohn und einen Sohn von 12 Jahren.
Frage: Wie kann ich meinen anstehenden Erbteil rechtssicher und bestenfalls auf meinen Sohn/meine Söhne übertragen um nicht 50% an die Treuhänderin auszukehren? Gibt es für meinen Fall eine Musterlösung? Ich wäre froh wenn ich im Erbfall nicht auf die Groszügigkeit der beiden Schwestern angewiesen wäre. Muss ich die Treuhänderin auch bei einem Erbverzicht in jedem Fall informieren?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Gerne helfe ich weiter:

In der Wohlverhaltensphase der Insolvenz müssen Sie nur die Hälfte der anfallenden ERrbschaft an den Insolvnzverwalter auskehren.

Die einzige Möglichkeit, die Sie haben ist dei Erbschaft auszuschlagen.

Denn dann fällt sie an Ihre Söhne.

Sie dpürfen nur nicht für diese mit auschlagen

Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit in § 83 der Insolvenzordnung zugelassen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
bitte gestatten Sie folgende Nachfragen.
Aufgrund Ihrer erfreulichen Antwort kann ich also nach dem Tod der Mutter beim Nachlassgericht innerhalb von 6 Wochen meinen Verzicht erklären oder die Erbschaft ausschlagen? Manche sagen, bei einem Verzicht meinerseits würde ich so behandelt, als habe ich nie gelebt und die beiden Schwestern erhielten jeweils 50%. Das stimmt also nicht?
Muss ich die Treuhänderin auch bei einem Verzicht/ Ausschlagung informieren?
Vielen Dank!

Sehr geehrter Ratsuchwnder,

nicht verzichten, sondern ausschlagen.

Verzicht geht nur notariell und zu Lebzeiten

Bei einer Ausschlagung fallsn Sie weg.

Das hat nicht zur Folge, dass das Erbe Ihren Schwestern anwächst, sondern Ihren Kindern zufällt.

Es würde nur dann den Schwestern anwachsen, wenn Sie keine Nachkommen hätten.

Sie müssen nur acht gebe, dass Sie die Ausschlagung nicht auch zugleich für ihr minderjähriges Kind erklären

ja, Sie müssen den Insolvenzverwalter etc dann informieren

ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.