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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7418
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Im März 2013 hat mir mein Vater zu Lebzeit ein

Kundenfrage

im März 2013 hat mir mein Vater zu Lebzeit ein Dreifamilienhaus, indem ich selber mit meiner Familie im EG wohne, per Nießbrauchsrecht an Ihn übertragen. (Schenkung mit Notarvertrag!) Dieses Haus gehörte nur ihm, es war zu dem Zeitpunkt nicht sein wesentliches Vermögen!

Im April 2016 hat er meiner Schwester eine Doppelhaushälfte übertragen. Er und meine Mutter wohnten/wohnen in diesem Haus und haben dort ein lebenslanges Wohnrecht.

Nun ist mein Vater im Juli 2016 plötzlich verstorben. Meine Mutter ist Alleinerbin. Im Testament, das beide Elternteile unterschrieben haben steht, das sollte ein Kind beim Tod des Erstverstorbenen seinen Pflichtanteil einklagen, enterbt wird. Auch steht darin das ich vorab das Dreifamilienhaus erhalten, ohne Anrechnung auf meinen Pflichtanteil.

Aufgrund des Todes wurde der Nießbrauch gelöscht und ich bin von dem Dreifamilienhaus nun alleiniger Besitzer und habe alle Einnahmen und Ausgaben zu tragen.

Meine Schwester hat von der Doppelhaushälfte bisher keine Einnahmen, da ja unsere Mutter noch in diesem Haus lebt und auch nicht ausziehen möchte.

Meine Schwester möchte nun einen finanziellen Ausgleich von mir haben. Sie sagt das Haus, welches ich bekommen habe sei doppelt soviel Wert. Sie beziffert den Wert meines Hauses mit 800.000 Euro und den Wert Ihres Hauses auf 400.000 Euro. Diese Bewertung ist eine Einschätzung von meiner Schwester und wurde nicht von einem Fachmann vorgenommen!

Nun meine Frage: Muss ich meiner Schwester einen Ausgleich zahlen. Hat sie einen Anspruch darauf? Wenn ja in welcher Höhe?

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Da Sie die Immobilie vorab erhalten sollen und keine Anrechung auf Ihren Erbteil/Pflichtteil erfolgen soll, ebenso Ihre Schwester keine "Nutzungsentschädigung" für die Immobilie erhalten soll, kann diese keine Zahlungen Ihrerseits diesbezüglich verlangen.

Ansonsten müsste das Erbe ausgeschlagen und der Pflichteil geltend gemacht werden seitens Ihrer Schwester. Dies muss jedoch klar formuliert und angezeigt werden.

Die von Ihnen benannte Forderung hat keine Rechtsgrundlage.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Meine Schwester fordert konkret 80.000 Euro als Ausgleich. Sie war wohl bei einem Rechtsanwalt und dieser hat ihr gesagt das wäre ihr Anspruch an mich. Wie kommt der Rechtsanwalt zu dieser Aussage und zu diese Summe?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das kann ich Ihnen nicht sagen. Hier wäre insbesondere Vorsicht geboten. Ohne klare Darstellung könnte es sich um eine "bloße" Behauptung Ihrer Schwester handeln.

Wenn Sie bei einem Rechtsanwalt war, soll dieser doch den Anspruch schriftlich an Sie stellen und begründen. Dies ist nämlich der übliche Weg.

Auf eine reine Behauptung rate ich ab zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich habe nicht vor, diesen Betrag zu bezahlen. Hat meine Schwester eine Möglichkeit einen Ausgleich von mir zu fordern weil mein Haus mehr Wert ist?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ansonsten müsste das Erbe ausgeschlagen und der Pflichteil geltend gemacht werden seitens Ihrer Schwester. Dies muss jedoch klar formuliert und angezeigt werden.Das verstehe ich nicht. Meine Mutter ist doch Alleinerbin. Wir haben die Häuser per Schenkung vorab erhalten.Wie hoch wäre Ihre Pflichtteilsanspruch, wenn Sie das Erbe ausschlägt.? Es ist jetzt kein Vermögen vorhanden.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, wenn Sie das Erbe ausschlägt und den Pflichtteil einfordert, ist der Mehrwert Ihres Hauses zu berücksichtigen bei der Berechnungsmasse.

Die Pflichtteilshöhe bemisst sich nach der Hälfte des gesetzlichen Erbteils bzgl. des gesamten Erbvermögens.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das Haus meiner Schwester sowie meines wurden uns geschenkt. Für uns gibt es kein Erbe. Meine Mutter ist Alleinerbin!!!
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wie soll meine Schwester das Erbe ausschlagen, wenn Sie keines erhalten hat? Die Übergabe der Häuser war vor dem Tod meines Vaters.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Bitte antworten Sie mir bitte auf meine Frage. Bisher ist diese nicht zu meiner Zufriedenheit geklärt worden! Vielen Dank!
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ein Pflichtteil entsteht per Gesetz, auch wenn Ihre Mutter Alleinerbin per Testament oder Erbvertrag wird.

D. h. Ihre Schwester hätte von der Erbmasse ggf. unter Berücksichtigung von Schenkungen bis zu 10 Jahren rückwirkend, einen Anspruch auf den Pflichtteil.

Für die Berechnung des Pflichtteils wird die gesetzliche Erbfolge zugrunde gelegt und hiervon die Hälfte, vgl. §§ 1922 ff. BGB und §§ 2303 ff. BGB.

In Ihrem Fall würde per Gesetz die Mutter die Hälfte und Sie und Ihre Schwester jeweils 1/4 erben. Die Hälfte hiervon ist 1/8.

Bei diesem Achtel sind auch Vermögensverfügungen innerhalb der letzten 10 Jahre zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Bitte rufen Sie mich an ich habe bereits per paypal 52 Euro bezahlt.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wie kann es sein das ein Anruf nicht möglich ist obwohl es angeboten wird
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Immer noch kein Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Morgen ab 8 Uhr bitte ich um Anruf, ansonsten möchte ich mein Geld für den Anruf i. H. v. 52 Euro zurück. Sie können nicht eine Leistung anbieten und abrechnen und diese dann nicht leisten!
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-