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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 28255
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, Assistentin: Vielen. Können Sie mir noch ein paar

Kundenfrage

Guten Tag,
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: ich habe eine Frage zur Erbrecht. Meine Mutter ist im Januar 2018 gestorben, ich bin Alleinerbe durch Testament aus dem Jahr 1991, habe noch eine Schwester die nach mir erben sollte. Meine Schwester und meine Mutter hatten einen Vertrag im Jahr 2014 erfasst ( da ist meiner Mutter am Herz erkrankt ) dass meine Schwester die "Betreuerin" sein sollte, auch bei der Bank. meine Mutter war ab diesen Zeitpunkt der OP sehr Verwirt, wir haben Demenz vermutet, die Fortgeschritten Krankheit Alzheimer wurde im Januar 2017 durch Arzt für einen Alters/Pflegeheim schriftlich bestätigt. Nach dem Tod meiner mutter müsste ich mit dem Erbschein das Konto auflösen. Da habe ich erfahren dass alle Sparbücher ( 4 Stück ) nach und nach aufgelöst würden und auch Bargeld von Sparbüchern abgeholt im Jahr 2015 10.000€ im Juli 2017 18.000 € und im Februar 2017 22.000€ , meine Schwester war jedesmal bei diesen "Transaktionen" mit dabei da meine Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die Namen der Familienmitglieder wüsste. meine Frage ist wie soll ich vorgehen da ich das Geld von meiner Schwester zurück fordern möchte. Soll ich die "Schenkung" zurückfordern oder die "Betreuerin" wegen Unterschlagung haftbar machen.
Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie Erbe Ihrer Mutter geworden sind, dann sind Sie nach § 1922 BGB in alle Rechte und Pflichten Ihrer Mutter eingetreten.

Das bedeutet, Sie erben auch Auskunftsansprüche Ihrer Mutter gegen die Tochter. Wenn also Ihre Schwester Gelder Ihrer Mutter abgehoben hat, dann muss Sie Ihnen nach § 666 BGB Rechenschaft über die 3 Sparbücher ablegen, also genau nachweisen was Sie mit den Sparbüchern und dem Guthaben gemacht hat. Eine Vollmacht oder eine Betreuung sind nun keine Erlaubnis Gelder Ihrer Mutter an sich zu nehmen und zu behalten. Sondern Ihre Schwester war nur befugt namens und im Interesse Ihrer Mutter tätig zu werden.

Eine angebliche Schenkung Ihrer Mutter müsste Ihre Schwester beweisen.

Ansonsten muss Ihre Schwester Ihnen gegenüber Abrechnen und die Gelder nach § 812 I BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) herausgeben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielem Dank für die schnelle Antwort. Das heißt ja dass ich als Antragsteller beim Gericht die Beweispflicht nicht habe sondern meine Schwester?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Vorliegen einer Schenlung müsste die Schwester behaupten.

Ihre Schwester müsste auch (als Betreuerin) die Verwendung des Geldes beweisen und Ihnen gegenüber eine Abrechnung erbringen.

Sie müssten dann gegebenfalls beweisen, dass die Abrechnung falsch ist.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke, ***** *****ört sich gut an. Und was wenn meine Schwester behauptet würde dass meine Mutter persönlich und für sich ausgegeben hat..das Gegenteil kann ja keiner Beweisen..meine Mutter hat überhaupt keine neue Kleidung oder Gegenstände gehabt aber meine Schwester plötzlich ein Wintergarten am Haus stehen hat..
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das muss dann die Schwester beweisen. Das bdeutet, Sie muss beweisen, dass Sie das Geld Ihrer Mutter gegeben hat oder was genau Sie für die Mutter ausgegeben hat (Vorlage von Quittungen,...)-

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

die pauschale Behauptung Ihrer Schwester allein reicht nicht aus. Es muss jede Ausgabe konkret belegt werden

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ja, ich wäre Ihnen sehr Dankbar wenn ich erfahren könnte wie der "Begriff" bzw die Bezeichnung für so eine Klage heissen würde.Vielen Dank ***** ***** schönes Wochenende!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Hinsichtlich des Aukunftsverlangen können Sie eine Auskunftsklage erheben, bezüglich der Zahlung nach § 812 I BGB können Sie eine Zahlungsklage erheben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Nein, vielen Dank. Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Gerne wünsche ich Ihnen auch

Bitte vergessen Sie nicht mich noch zu bewerten!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt