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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 8399
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Freund von mir hat vom

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Freund von mir hat vom zuständigen Amtsgericht - Nachlassgericht - die schriftliche Mitteilung bekommen, dass sein Vater nach dem Tod seiner Schwester sprich Tante meines Freundes die Erbschaft ausgeschlagen hat. Er sei nun gemäß gesetzlicher Erbfolge der nächste Erbe. Da er vermutet, dass nur "Schulden" zu erben sind, will er das Erbe ebenfalls ausschlagen. Er hat keine Kinder.Mit welchem genauen Text und bei welchem Amtsgericht (Nachlassgericht oder Amtsgericht am Wohnort meines Freundes) sollte er die Erbausschlagung schriftlich mitteilen?Auf was sollte er rechtlich achten?Mit einem freundlichen Gruß

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Will man die Erbschaft nicht antreten, muss man dies ausdrücklich beim Nachlassgericht erklären. Die Erklärung ist formbedürftig (§ 1945 BGB). Sie kann entweder zu Protokoll gegeben und vom Nachlassgericht beurkundet werden oder in öffentlich beglaubigter Form (§ 129 BGB) abgegeben werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Erklärung zur Niederschrift eines Notars, der diese ebenfalls an das Nachlassgericht weiterleitet. Zuständiges Nachlassgericht ist grundsätzlich das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Verstorbene zuletzt seinen Wohnsitz hatte, § 343 FamFG.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
kann mein Freund über Rechtshilfe seines örtlichen Amtsgerichts ebenfalls die Erbausschlagung zu Protokoll geben?
Wenn ja, wie?Mit einem freundlichen Gruß

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

er muss nur zum Nachlassgericht gehen. Die Ausschlagung kann mündlich dort erfolgen. Die mündliche Ausschlagung wird protokolliert.

Konnte ich Ihre Frage beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Das Problem ist, dass das Nachlassgericht Amtsgericht Darmstadt ist und er in Bayern ansässig ist. Er dachte eher daran, mit Rechtshilfe, davon steht Etwas im Schreiben vom Nachlassgericht Amtsgericht Darmstadt, an seinem Wohnort beim örtlichen Amtsgericht mit seinem erhaltenen Schreiben und seines Ausweises, die Erbausschlagung zu Protokoll zu geben vom örtlichen Amtsgericht die Weiterleitung an das Nachlassgericht zu veranlassen. Ist das rechtlich ebenfalls möglich?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten und auf den konkretisierten Sachverhalt eingehen.

Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.

Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.

Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.