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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27801
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich lebe in einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich lebe in einer Zugewinngemeinschaft, ich erhalte ca. 240€ Rente, mein Mann bekommt eine Rente von ca. 1900€, wir haben eine gemeinsame Eigentumswohnung, die Miete trägt zum gemeinsamen Unterhalt bei. Wir wohnen in einer renommierten teuren Wohngegend im eigenen Haus, haben 3 erwachsene Kinder. Meine Mutter, 91 jährig, legt ihre Finanzen nicht auf den Tisch. Ich schätze, dass sie 150.000€ Vermögen besitzt. Da sie körperlich nicht fit ist, wird es bald dazu kommen, dass sie in einem Altersheim/Pflegeheim untergebracht werden muß.
Meine Frage: in wie weit muß ich für meine Mutter finanziell aufkommen, oder sogar mein Ehemann?
Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Schumann

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

An sich sind Sie verpflichtet Ihrer Mutter nach § 1601 BGB Unterhalt zu bezahlen.

Diese Verpflichtung besteht aber nur dann, wenn Ihre Mutter bedürftig ist, also wenn sie weder genügend Einkommen noch Vermögen besitzt sich selbst zu unterhalten.

Wenn Ihre Mutter ein Vermögen von 150.000 EUR besitzt, dann tritt eine Unterhaltspflicht nur dann ein wenn dieses Vermögen verbraucht ist. Dann allerdings besteht trotz Ihrer niedrigen Rente die Gefahr, dass Sie ihre Mietwohnung (Ihren Anteil) verwerten müssen um der Mutter Unterhalt zu leisten. Das eigene Haus müssen Sie grundsätzlich aber nicht verwerten. Da Ihr Mann nicht mit Ihrer Mutter verwandt ist, muss er allerdings sich am Unterhalt nicht beteiligen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schiessl,
Leider muß ich feststellen, dass meine Angaben zu spärlich waren. Ich schildere den Sachverhalt nochmals ausführlicher.
Aus erbschaftssteuerlichen Gründen (Freibeträge der 3 Kinder) wäre es sinnvoll, wenn mein Mann mir die Hälfte seines Hauses, in dem wir gemeinsam wohnen, überträgt. Einhalb Anteil = 800.000€. Wäre das für die Unterhaltsverpflichtung gegenüber meiner Mutter von Nachteil? Weiterhin hat mein Mann Einnahmen aus einer Eigentumswohnung, die als Zugewinn anzusehen ist. Wert = 300.000€ Mein Mann hat ein Sparkonto über 100.000€ , das Zugewinn ist. Mein Mann bekommt seine Pension aus seiner Architektenversorgung. Im Falle seines Todes steht mir eine Witwenrente zu. Wie weit ist das als Zugewinn anzusehen?
Wir haben vor, uns in unserem gemeinsamen Testament gegenseitig als Vorerben einzusetzen, Nacherben wären unsere Kinder. Ist das im Hinblick auf meine Unterhaltsverpflichtung gegenüber meiner Mutter sinnvoll?
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich nicht gleich alles angegeben habe, um für mich eine ausreichende Antwort zu erhalten.
Im Übrigen habe ich keine Ahnung, wieviel meine Mutter tatsächlich an Vermögen noch besitzt aus dem Verkauf meines Elternhauses im Jahre 2005. Eine weitere wichtige Frage wäre für mich, ob ich meine Mutter zwingen kann ihr Vermögen offen zu legen. Meine Telefonnummer ist : 089 - 361 58 14.
Mit freundlichen Grüßen
Kathrin Schumann