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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 908
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Hallo, wir wollen einem Mandanten eine erste Idee einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
wir wollen einem Mandanten eine erste Idee einer möglichen Testamentsgestaltung geben. Was kostet das und wie sind die zeitlichen Perspektiven?• Mandant Männlich
• Geschieden
• 2 Kinder (11 und 14)
• Aktuell mit Lebenspartnerin
• Er besitzt im Wesentlichen:
o 1 exklusive Wohnung in Hamburg (gering Kreditbelastet)
o 1 Haus auf Rügen (hälftig Kreditbelastet)
o 1 Motorjacht
o Einige Lebensversicherungen
o Bargeld, ca. 500'
o Ein Depot ca. 140'Sein letzter Wille grob skizziert – Im Fall des Ablebens soll:
• Das Haus auf Rügen seiner Lebenspartnerin zugehen
• Das restliche Vermögen sollen die Kinder erben
o Zum 27. Lebensjahr des jeweiligen Kindes soll das ganze Vermögen übergegangen sein
o Es soll ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Darf ich freundlichst fragen, in welchem Verhältnis Sie zum Testierenden stehen und ob die Mandatierung über Sie oder über den Rechtsanwalt erfolgen soll?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo Herr Dr. Traub,wir sind Honorarberater und betreuen unseren Kunden umfassend. Dieses Spezialthema decken wir aber nicht ab, daher empfehlen wir zu gegebener Zeit einen Fachanwalt aufzusuchen. Wir wollen nur eine strukturierte Vordiskussion anstoßen, dafür der Auftrag.Frank Frommholz

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Die testamentarischen Gestaltungen können vielschichtig sein, insbesondere wenn bei hohen Vermögenswerten die steuerlichen Aspekte zu berücksichtigen sind.

Die angedachte Vermögensübertragung im Todesfall erachte ich als relativ unproblematisch in derart als möglich, dass die Lebenspartnerin das Haus als Vermächtnisnehmerin erhält und die Kinder hälftig das Vermögen erben. Bis zum Vollendung des 27. Lebensjahres wird das Vermögen entsprechend den Vorgaben durch einen Testamentsvollstrecker verwaltet.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Können Sie mir nicht einen Entwurf machen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

bitte geben Sie meine bislang getätigten Ausführungen eine positive Bewertung ab (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Kontaktieren Sie mich sodann über die E-Mailadresse "*****@******.***" und teilen mit mit, welchen Umfang der Testamentsentwurf haben soll innerhalb welchen Zeitfensters er erstellt werden soll.

Gerne will ich Ihnen sodann ein Angebot übermitteln.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo,ich habe detailliert angeklickt. Das war bisher oberflächlich. Ich hatte einen ersten Entwurf erwartet. So bin ich nicht zufrieden. Den Umfang müssen Sie bestimmen, er sollte möglichst bis Dienstag vorliegen.Frank Frommholz

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne gebe ich die Frage zur Beantwortung an einen anderen Experten frei. Vielleicht kann dieser Ihnen ein entsprechenden Entwurf zu den von Ihnen gewünschten Rahmenbedingungen übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Dann geben Sie bitte frei.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich mich Ihres Anliegens an.

Wenn Sie wünschen, würde ich Ihnen im Laufe des morgigen Vormittages einen Vor-Entwurf skizzieren, danach können wir dann in eine entsprechende Detailarbeit eintreten

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr gerne.

Testament _ 1. Entwurf

Mein letzter Wille.

(Fakultativ: Schilderung der Lebensumstände, aus denen sich die letztwillige Verfügung ergibt, kein „Muss“ aber ggf. hilfreich)

Zu meinen Erben setze ich meine beiden Kinder A und B zu gleichen Teilen ein.

Meine Erben beschwere ich mit einem Vermächtnis zu Gunsten meiner Lebensgefährtin C, Sie soll im Wege dieses Vermächtnis die Immobilie auf Rügen (folgt genauer Grundbuchbeschrieb) erhalten. (Im diesem Zusammenhang eine Regelung über die dort noch bestehenden Belastungen... müsste näher ausgeführt werden - ggf. Übertragung des Eigentums gegen Schuldübernahme oder Freistellung)

Anordnung der Testamentsvollstreckung

Ich ordne Testamentsvollstreckung an, zu meinem Testamentsvollstrecker bestimme ich D, (es folgen Ausführungen zur Vergütung), Inhalt: Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft wird bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres des älteren Kindes ausgeschlossen, danach hat der Tv den erbteil des Kindes B bis zur Vollendung dessen 27. Lebensjahres zu verwalten.

Es schließt sich die Frage an, ob nicht detailliertere Teilungsanordnungen sinnvoll wären, um Streitigkeiten zu vermeiden (Beispiel: Wohnung in Hamburg, nach der vorliegenden Wunschliste könnte A mit 27 verlangen, dass diese verkauft wird oder die Teilungsversteigerung betreiben, was sicher kontraproduktiv wäre....)

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Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Welche Vergütung ist bei Testamentsvollstreckung üblich?
Dieses Testament müsste handschriftlich geschrieben und unterschrieben werden?
Ist es sinnvoll so etwas vor einem Notar zu machen?

Das Gesetz geht davon aus, dass der Testamentsvollstrecker regelmäßig eine Vergütung für seine Tätigkeit verlangen kann, bietet aber außer dem sehr vagen Hinweis auf die Angemessenheit keine konkreten Grundlagen für die Höhe. Kautelarjuristisch vordringlich ist daher, den Erblasser, der eine Testamentsvollstreckung anordnen möchte, zu einer Vergütungsregelung zu veranlassen. Der Erblasser kann die Vergütung auch ausdrücklich ausschließen, was aber angesichts der Bedeutung der Tätigkeit kaum zumutbar ist und für die Einsetzung „professioneller‟ Testamentsvollstrecker (zB Rechtsanwälte, Banken) von vornherein nicht in Frage kommt. Möglich ist allerdings, dass der Erblasser den Testamentsvollstrecker selbst (wenig empfehlenswert) oder einen Dritten testamentarisch damit betraut, die Vergütung festzulegen. Dann gelten §§ 315 ff. Eine ungewöhnlich hohe Vergütung wird steuerrechtlich als Vermächtnis gewertet und unterliegt daher der ErbSt (NK/Kroiß Rz 41 mwN). Sie ist daher zu vermeiden.

Fehlt eine Anordnung durch den Erblasser, ist die angemessene Höhe zu schätzen (neueste Darstellung: Mayer in: Mayer/Bonefeld, Testamentsvollstreckung, 3. Aufl 11, 265–309). Orientieren kann man sich an Tabellen. Besonders verbreitet sind diejenigen von Möhring und Klingelhöffer (Möhring/Beisswingert/Klingelhöffer Vermögensverwaltung in Vormundschafts- und Nachlasssachen, 8. Aufl 99, 224 ff; Klingelhöffer Vermögensverwaltung in Nachlasssachen 03, § 2221 Rz 323) sowie die auf der 85 Jahre alten „Rheinischen Tabelle‟ aufbauenden des Deutschen Notarvereins (ZEV 00, 181), gebilligt von Schleswig FamRZ 10, 762. Die Tabellen orientieren sich für die Abwicklungsvollstreckung am Nachlasswert (gebilligt von BGH ZEV 05, 22). Nicht sachgerecht erscheint demgegenüber eine Zeitvergütung (dafür aber Zimmermann ZEV 01, 334, 338). Die Sätze schwanken bei durchweg degressiver Festlegung für höhere Nachlasswerte zwischen 10 % und 1 % des Nachlasses; in der Tabelle des Notarvereins beginnen sie bei 4 % und erreichen bei 5 Millionen Euro 1,5 %. Zu diesen Sätzen wird die MwSt teilweise hinzugerechnet, während die Rspr (BGHZ 46, 268, 276) einen zusätzlichen Ausweis der USt nicht anerkennt.

Die Tabellen können jedoch nur einen Anhalt bieten. Bei ungewöhnlich schwierigen Abwicklungen sind Zuschläge, bei sehr einfachen Abschläge angebracht (Überblick bei NK/Kroiß Rz 16–19). Teilweise sind solche Abweichungen schon im Tabellenwerk aufgeführt (DNotV-Richtlinien ZEV 00, 181 ff).

Entsprechendes gilt für die Dauervollstreckung, für die allerdings auch eine Orientierung am Jahresertrag, insb bei „kaufmännisch-dynamischen‟ Aufgaben und Mitwirkung an unternehmerischer Tätigkeit (vgl § 2216) sinnvoll sein kann. Die DNotV-Richtlinien enthalten einen Satz von bis 1/2 % des Nachlassbruttowertes im Jahr oder 2 bis 4 % des Jahresertrages.

Der Vergütungsanspruch besteht neben dem Aufwendungsersatz nach §§ 2218, 670. Die Vergütung wird regelmäßig in einer Summe nach Beendigung der Testamentsvollstreckung und Erfüllung der Rechnungslegungspflicht fällig, bei Dauervollstreckung jeweils nach Ende eines Jahres. Der Anspruch verjährt nunmehr (seit 1.1.10) nach § 195. Zuständig ist das Prozessgericht, nicht das Nachlassgericht (BGH WM 72, 101). Erforderlich ist nach § 253 II Nr 2 ZPO ein bezifferter Klageantrag (RG JW 37, 3184; für einen Leistungsantrag mit bloßer Größenangabe Erman/Schmidt Rz 5).

... Das Testament muss den Formerfordernissen genügen - es muss nicht zwingend notariell erstellt werden,

Es bietet dann Vorteile, wenn schon Zweifelsfragen in Bezug auf eine spätere erbrechtliche Auseinandersetzung und Streitigkeit im Raume stehen

RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 908
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