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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 780
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Mir steht, so wie es aussieht als gesetzlicher Pflicht Erbe

Diese Antwort wurde bewertet:

Mir steht, so wie es aussieht als gesetzlicher Pflicht Erbe 25% zu. Wenn ich das Pflicht Erbe annehme, besteht die Gefahr, dass ich auch evt. Schulden mit übernehmen muss, oder welche Möglichkeiten bestehen um in die Gefahr nicht zu kommen? Die andere Seite, in diesem Fall die verwitwete Ehefrau oder deren Erben würden dann ja auch Schulden mit übernehmen müssen ? Der Erbschein ist noch nicht ausgestellt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Grundsätzlich müssen Sie unterscheiden, ob Sie Erbe oder pflichtteilsberechtigt sind. Als Erbe treten Sie mit allen Rechten und Pflichten in die Nachfolge des Erblassers ein, als Pflichteilsberechtigter hingegen erhalten Sie einen Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrages gegen den oder die Erben.

Wenn Sie also Erbe geworden sind, dann haben Sie auch die Schulden geerbt.

Sie können dann aber die Erbenhaftung zulässig beschränken auf den Wert des Nachlasses um nicht über Gebühr belastet zu werden: das ist die so genannte Dürftigkeitseinrede, die gegenüber den Gläubigern zu erheben wäre.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ganz reicht mir die Antwort noch nicht.
Ich schrieb ja, einen Erbschein habe ich noch nicht erhalten.
Nochmal : Mein Bruder hat kein Testament hinterlassen schrieb mir die gesetzliche Vertreterin der verbliebenen Ehefrau meines Bruders. De gesetzliche Vertreterin hat den gemeinschaftlichen Erbschein beantragt. Die überlebende Ehefrau erbt also 75 % und ich als Pflichterbe 25%. Ist das richtig? Würden Sie bitte nochmal aufgrund dieser Tatsache auf meine vorige Frage bezüglich eventueller Schulden und der Haftung darauf eingehen, und wie ich eine Haftung vermeiden kann.
Leider habe ich Ihre diesbezügliche Antwort nicht ganz verstanden. Die verbliebene Ehefrau meines verstorbenen Bruders beziehungsweise deren evt. Erben würden dann ja den größeren Teil evt. Schulden erben.?
Ich nehme mal an, dass keine Schulden vorhanden sind. Aber meine Fragen an Sie als Rechtsanwalt dienen meiner Sicherheit und dann auch zu meiner Beruhigung.

Danke für die Rückmeldung - Sie sind nicht Pflichterbe - sondern gesetzlicher Erbe zweiten Ranges.

Die Schulden, wenn sie denn da wären, würden Sie auch nur zu einem Viertel treffen:

Bei einem Vermögen von 20.000,00 und Schulden von 4000,00 hätten Sie einen Anteil von 5000,00 am Vermögen und von 1000,00 an den Schulden.

Wenn nun mehr Schulden da wären als Vermögen, dann könnten Sie die Bewchränkung der Haftung einfordern, wenn nicht, werden Sie auch nicht übervorteilt werden können

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Noch eine kurze Nachfrage: "Die Beschränkung der Haftung", wann und wo müsste ich die dann einfordern?

Bei den Gläubigern, wenn feststeht dass der Nachlass überschuldet ist

RHGAnwalt und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich bin also gesetzlicher Erbe meines verstorbenen Bruders, neben der Witwe, die durch eine gesetzliche Vertreterin betreut wird. Den Erbschein habe ich vor einigen Wochen erhalten, worin ich als Erbe mit einem Viertel Anteil stehe.
1.) So weit so richtig? Mir steht also ein Viertel des geldlichen Vermögens meines Bruders zu? Ist das richtig?2.) Bis jetzt habe ich von der ges. Vertreterin bezüglich der anteilsmäßigen Erbauszahlung noch keine Reaktion bekommen. Konten müssen geklärt werden usw., das ist alles in Ordnung. Falls als Gemeinschaftskonto, wie wird das gehandhabt?
3.) Bis wann kann ich das Erbe erwarten? Muss ich eine bestimmte Frist einhalten, so das der Anspruch nicht verfällt? Wie muss ich dies machen, damit ich keinen Nachteil habe?
4.) Welche Rechte habe ich bezüglich der Erbauszahlung?Ich bitte um eine erschöpfende Auskunft.
Mit freundlichen Grüßen

2-4. Sie sind Teil der Erbengemeinschaft und müssen sich selbst aktiv um die Auseinandersetzung bemühen, als Mit-Rechtsnachfolger gibt es keine Fristen, es ist aber auch nicht so, dass Sie nur darauf waren müssen, dass das Geld kommt. Sie müssen nun aktiv mit den Miterben die Auseinandersetzung und Verteilung in die Wege leiten. Das Gemeinschaftskonto muss geteilt werden, das muss alles die Erbengemeinschaft in die Wege leiten

1. ja