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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 913
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Mein Enkelkind, 8 Jahre alt, ist Mitglied einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Enkelkind, 8 Jahre alt, ist Mitglied einer Erbengemeinschaft (Vater des Kindes im Jahr 2011 verstorben). Diese Erbengemeinschaft soll jetzt aufgelöst werden. An den Vater meiner Enkelin wurden bereits 20.000€ im Jahr 2006 gezahlt u sollen als Erbe angerechnet werden um keine weiteren Ansprüche zu stellen (Eltern des Kindesvaters besitzen eine Immobilie).Meine Tochter,die gesetzlicher Vertreter meiner Enkelin ist, würde jetzt aufgefordert,eine Aufhebungserklärung der Erbengemeinschaft zu unterzeichnen. Sollte sie dies bis 07.02.2018 nicht tun, wird eine Rückforderung an meine Enkelin in Höhe der 20.000€ gestellt,wgn ungerechtfertigter Bereicherung. Meine Enkelin war zum Zeitpunkt des Geldflusses 2006 noch nicht einmal geboren. Kann eine solche Forderung Erfolg haben?

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihnen diese Frage. Wenn diese Forderung, die auf einer Anrechnung einer Zuwendung aus dem Jahr 2006 Bestand hat, dann richtet sich der bereicherungsrechtliche Anspruch gegen die Erbin, mithin also gegen das Kind. Dieses hat diesen Anspruch quasi mitgeerbt.

Ob die Forderung aber in dieser Höhe tatsächlich berechtigt ist, lässt sich ohne Kenntnis des vermutlich komplexen erbrechtlichen Gesamtsachverhalts nicht sagen.

Gegen die grundsätzliche Verpflichtung spricht aber Ihren Angaben zufolge erst einmal nichts.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

herzlichst ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Welcher Nachteil kann meiner Enkelin erwachsen,wenn meine Tochter dieser Aufhebungserklärung nicht zustimmt? Auf welchem Weg kann dieser Erbanspruch zur Rückzahlung durch meine Enkelin geltend gemacht werden? Sie deuten ja an, dass die Höhe so tatsächlich vielleicht nicht berechtigt ist.

Der Nachteil könnte darin bestehen, dass der Enkelin ein größerer Anteil am <Erbe zustehen könnte. Um dem Vertrag zuzustimmen, muss man daher genauestens die Verhältnisse kennen.

Der Anspruch könnte gegebenenfalls von der Gegenseite gerichtlich geltend gemacht werden, wobei dann im Einzelnen zu prüfen wäre, ob tatsächlich ein bereicherungsrechtlicher Anspruch noch besteht oder nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Mit dem Druck zur Unterzeichnung soll gerade vermieden werden,dass meine Enkelin keine Ansprüche mehr stellen kann.Damit soll das Erbe erledigt sein. Erwähnenswert wäre sicher noch,dass es sich bei der Erbengemeinschaft um den Erbanspruch aus dem Tod der Mutti des Kindesvaters handelt. Die zwei anderen Kinder (Geschwister des Kindesvaters) haben wohl schon zugestimmt. Kontakt zu diesen Geschwistern besteht nicht. Was passiert eigentlich,wenn die 20.000€ zurückgezahlt werden? Dann besteht doch keine Veranlassung den Vertrag zu unterschreiben?

Das sehe ich schon - deswegen kann ich ja auch nicht dazu raten, hier zu unterschreiben. Die Mutter kann sich ja vielleicht noch dahinter verstecken, dass sie angibt, hierzu sei eine familiengerichtliche Genehmigung erforderlich (was vielleicht noch zu prüfen wäre) - das schreckt aber sicher erst mal ab!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Im Schreiben wird angeführt,dass der Anwalt eine familiengeritliche Genehmigung einholen will. Kann er das ohne Wissen und Zutun der Kindesmutter? Ich denke mit dem Hinweis auf die familiengerichtliche Entscheidung Schrecken wir hier niemanden ab. Aber die Frage ist nicht beantwortet,was passiert,wenn wir die 20.000€ zahlen, und unser Enkelkind damit entlasten?

Das kann er mit Sicherheit nicht ohne die Zustimmung- wenn Sie die 20.000,00 bezahlen dann ist die Sache aus der Welt - aber ich kann aus den genannten Gründen ohne genaue Kenntnis der Sach- und Rechtslage nicht dazu raten.

Bitte geben Sie noch Ihre Bewertung ab.

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