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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26400
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

Lt. Testamentbin ich Erbin von beweglichem Vermögen

Diese Antwort wurde bewertet:

lt. Testamentbin ich Erbin von beweglichem Vermögen (Geldvermögen, PKW, Wohnungsinventar der Eigentumswohnung). Die Eigentumswohnung erbe ich als befreite Vorerbin. Das Geldvermögen (Todeszeitpunkt: 5.891 € Girokto., 95.581 € Sparkonto) mit Ausnahme von 15.000 €, die für mich bestimmt sind, vermachte Erblasserin an die Krebshilfe, bzw. Ambulantes Hospiz. Ich bin also verpflichtet, dieses Vermächtinis zu erfüllen und die Beträge zu verteilen. Der Erbschein wurde erteilt. Die eidenstattliche Versicherung wurde vom Notar beurkundet.
Ich bitte um Mitteilung, ob das Geldvermögen bei der Geschäftswertermittlung als Grundlage für die Erbscheingebühren abzugsfähig ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, der Vermächtnisanspruch ist als Nachlassverbindlichkeit in der Tat abzugsfähig!

Für die Erteilung eines Erbscheins ist nach § 107 Absatz 2 KostO auf den Wert des Nachlasses im Zeitpunkt des Erbfalls nach Abzug von Verbindlichkeiten abzustellen.

Im Rahmen der Ermittlung des Geschäftswertes bei Erteilung eines Erbscheins können folglich als Nachlassverbindlichkeiten etwa Vermächtnisse - wie in Ihrem Fall -, Pflichtteilsansprüche oder Beerdigungskosten abgezogen werden.

Rechtlich maßgeblich ist somit Geschäftswert nach Abzug des Wertes des Vermächtnisses!
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Huettemann, vielen Dank für die schnelle Antwort. Für mich ist die unterschiedliche Bewertung verwirrend, weil mein Notar für seine Kostenrechnung das Erbe einschließlich der Vermächtnisse als Grundlage nimmt. Darf ich von Ihnen insoweit Ihre Experten-Meinung hierzu anfordern? Nicht außer Acht lassen möchte ich, dass der Erbschein mich als Alleinerbin ausweist und bezüglich eines 1/3 Anteiles (Wohnung) Vor- und Nacherbschaft angeordnet wird. Der Begriff Alleinerbin kommt im Testament allerdings nicht vor. Hat die Formulierung Alleinerbin ggfs. Auswirkungen auf die Gebührenrechnung für den Erbschein?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das ist nicht nachvollziehbar: Dass bei der Ermittlung des Geschäftswertes der Wert des Vermächtnisses abgezogen werden kann, können Sie zum Beispiel hier nachlesen:

http://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/kosten/notar_gebuehren.html

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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