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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Endokrinologie
Zufriedene Kunden: 4129
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Tätigkeit in eigener Praxis mit Schwerpunkt Endokrinologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Guten Tag, Mir wurde vor 6 Wochen die Schilddrüse entfernt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Mir wurde vor 6 Wochen die Schilddrüse entfernt. Vom ersten Tag an habe ich die Behandlung mit L-Thyroxin nicht vertragen. Herzrasen, Atemnot, Durchfall, Brustschmerz, Nesselsucht also eine Druckurtikaria hat sich herausgebildet. Einstellung erfolgte mit 100 er Dosierung von Henning, dann wechsel auf Winthrop. Nach Schilderung meiner Beschwerden Dosis halbiert. Beschwerden blieben. Es wurden schon 3 verschiedene Präparate probiert. Auch die Tropfen von Henning. Tsh nach OP 0,4 , nach 14 Tagen Tsh bei 8, nun Tsh bei 1,5. Ft3 und 4 im Normbereich. Aber ich fühle mich als müsste ich sterben. Panikattacken, Blutdruckschwankungen von 170 zu 110 Puls 140, bis 104 zu 95 Puls 97. Zwei Stunden nach Einnahme des Mefikamentes starkes Einfluten. Brennen in Armen Beinen und beim Atmen. Meine Hausärztin ist ratlos. Was kann ich tun. Bin ich allergisch auf Levothyroxin? Vielen Dank für Ihre Bemühungen Annett B.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Ich bin 51 Jahre alt. Weiblich. Weitere Medikamente Nebivolog 5mg, Amitriptylin 10mg, Lyrika 75mg (Fibromyalgie) und die Pille.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag,

Ich bin Dr. Schürmann, Internist mit über 30 Jahren Berufserfahrung und werde mein Bestes tun um auch Ihnen kompetent zu helfen.

Zunächst einmal: Obwohl L-Thyroxin ein naturidentisches Hormon ist, wird es als Medikament häufig schlecht vertragen. Man tut daher immer gut daran einschleichend zu dosieren.

Warum erfolgte die Schilddrüsenentfernung?

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Struma, großer Knoten links, mehrere kleine rechts, leichte Schilddrüsenüberfunktion. Kein Krebs. Wie stark einschleichend. Ich nehme nur 50µg pro Tag. Reaktion Vorgestern. Juckende Augen, Brennen der Schleimhäute, Atemnot, Herzrasen, Bluthochdruck. Brennender Schmerz am ganzen Körper, auch in den Adern, roter juckender Ausschlag sobald Druck auf der Haut entsteht. Habe jetzt aus lauter Verzweifelung 2x die Medikamenteneinnahme ausgelassen. Brennen und Jucken weg, Ausschlag deutlich besser. Da meine Ärztin zunächst die Hilfsstoffe im Medikament im Verdacht hatte, haben wir schon 3x gewechselt, sogar auf die Tropfen, nur durch weglassen des Medikamentes Besserung der Beschwerden. Ein Antihistaminpräparat hat nicht geholfen. Welche Test kann meine Ärztin veranlassen, um festzustellen ob eine Levothyroxin Allergie vorliegt und falls das so ist, was kann ich machen, ich brauch ja die Hormone?
Mit freundlichen Grüßen Annett Bartmann

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie haben aus meiner Sicht einen zentralen Punkt angesprochen. Die Notwendigkeit der Hormontherapie an sich muss hinterfragt werden. Ohne Zweifel würde man bei einer Teilentfernung im Regelfall eine Hormongabe empfehlen, um einem möglichen erneutem Wachstum des Schilddrüsenrestes vorzubeugen. Man sollte aber aus meiner Sicht jetzt erstmal ca. 2 Wochen ohne L-Thyroxin die Situation beobachten. Einen Allergietest gibt es nicht, da ja ggfs. die Hilfsstoffe das Problem wären und nicht das Hormon, das Ihr Körper ohnehin schon immer selbst gebildet hat.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an. Vielen Dank ***** *****ürmann

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Leider wird es wohl ohne Hormone nicht gehen. Ich habe nur noch 1ml Schilddrüsenrestgewebe. 47ml wurden entfernt.
Was nun? Ich denke ohne kann man nicht leben.

Aus meiner Sicht wird man es dennoch ohne versuchen müssen. Dies natürlich unter regelmäßiger Ultraschallkontrolle des verbliebenen Schilddrüsenrestes. Bei Wachstum dieses Restes wird man neu nachdenken müssen.

Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Endokrinologie
Zufriedene Kunden: 4129
Erfahrung: Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre Tätigkeit in eigener Praxis mit Schwerpunkt Endokrinologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
Dr.Schürmann und weitere Experten für Endokrinologie sind bereit, Ihnen zu helfen.