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Christiansen-St
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Kategorie: Einkommensteuer
Zufriedene Kunden: 2653
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Verlust im ersten Jahr des Gewerbebetriebes ( vorher

Diese Antwort wurde bewertet:

Verlust im ersten Jahr des Gewerbebetriebes (im Jahr vorher Arbeitnehmer): Kann man Verluste aus dem im Jahr 2019 gegründeten Gewerbebetriebes (in 2019 sonst keine weiteren Einkünfte) zurücktragen auf das Jahr 2018 und dort mit anderen Einkünften verrechnen lassen oder ist bei Neugründung nur ein Verlustvortrag in die Zukunft möglich?

Guten Tag,

vorrangig sind immer die Verluste im laufenden Jahr mit positiven Einkünften des laufenden Jahres zu verrechnen. Nur wenn dann noch ein Verlust verbleibt, kann dieser zurück getragen werden.

Beispiel 1: Verlust aus Gewerbebetrieb: 5.000 EUR, Einkünfte als Arbeitnehmer: 30.000 EUR: der Verlust wird verrechnet, so dass die Einkünfte in diesem Kalenderjahr 25.000 EUR betragen. Ein Verlustrücktrag ist nicht möglich.

Beispiel 2: Verlust aus Gewerbebetrieb: 50.000 EUR, Einkünfte als Arbeitnehmer: 30.000 EUR: der Verlust wird bis 30.000 EUR verrechnet und könnte dann entweder in Höhe von bis zu 20.000 EUR ins Vorjahr zurück getragen werden oder aber vorgetragen werden.

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Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Wenn Sie aber in 2019 keine weiteren Einkünfte hatten, können Sie den Verlust ins Jahr 2018 zurücktragen.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Dann wird aber immer zuerst automatisch zurück getragen (soweit nicht anderes beantragt wird). Richtig?

Ja genau. Der Verlustrücktrag ist vorrangig. Sie könnten diesen aber bei Bedarf begrenzen, wenn das steuerlich von Vorteil wäre.

Christiansen-St und weitere Experten für Einkommensteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.