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Kategorie: Einkommensteuer
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Geschäftsführer einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Geschäftsführer einer GmbH. Als Gesellschafter waren seit über 25 Jahren meine Tochter und Nichte eingetragen. Zum 1.1.2017 sind die Anteile unentgeltlich auf meine Frau übertragen worden.
Zum 1.1.2017 und zum 1.1.2018 bestand noch ein Verlustvortrag. Dieser wurde auch bei dem Körperschaftsteuerbescheid 2017 berücksichtigt.
Am 13.6.2020 erhielt ich einen geänderten Körperschaftsteuerbescheid 2017, der den Verlustvortrag nicht mehr beinhaltete. Die Erläuterung hierzu ist folgende: durch die Anteilsübertragung vom 27.2.2017 (100 % der Anteile) geht der verbleibende Verlustvortrag zum 31.12.2016 grundsätzlich gemäß § 8c Abs. 1 Körperschaftsteuergesetz vollständig unter.
Die GmbH existierte noch und wird auch weiterhin Gewinne erzielen.
Die Frage ist jetzt, ob der Wegfall des Verlustvortrages berechtigt ist, weil doch die Firma auch weiterhin existiert. Das Verfassungsgericht hat hier wohl eine Entscheidung getroffen, dass eine neue Regelung vom Gesetzgeber getroffen werden muss. Eventuell ist ist auch der europäische Gerichtshof involviert.
Die Frage ist auch, ob der Körperschaftsteuerbescheid 2017 vom 1.10.2019, der von beiden Seiten beim Finanzgericht Hannover anerkannt wurde, vom Finanzamt geändert werden durfte. Ich habe nur eine Einspruchsfrist bei einem Bescheid vom Finanzamt von vier Wochen, das müsste doch auch für das Finanzamt gelten.
Ich habe gegen den Bescheid Einspruch erhoben, mit dem Zusatz, dass die Begründung folgt. Sie haben also genügend Zeit, um sich damit zu befassen.
Danke für Hilfe.

Guten Morgen ich bereite eine Antwort für Sie vor.

Mfg

C. Peter

Hallo,

wie Sie richtig beschrieben haben, ist nach der Gesetzeslage aufgrund der Anteilsübertragung der Verlustvortrag entfallen. Da die Finanzverwaltung sich an die Gesetzeslage halten muss, ist ein Rechtsbehelf dagegen nicht erfolgversprechend.

Evtl. könnte Ihnen die Regelung in §8d Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 zum fortführungsgebundenen Verlustvortrag helfen:

§ 8d
Fortführungsgebundener Verlustvortrag

(1) 1§8c KStG ist nach einem schädlichen Beteiligungserwerb auf Antrag nicht anzuwenden, wenn die Körperschaft seit ihrer Gründung oder zumindest seit dem Beginn des dritten Veranlagungszeitraums, der dem Veranlagungszeitraum nach Satz 5 vorausgeht, ausschließlich denselben Geschäftsbetrieb unterhält und in diesem Zeitraum bis zum Schluss des Veranlagungszeitraums des schädlichen Beteiligungserwerbs kein Ereignis im Sinne von Absatz 2 stattgefunden hat.

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Viele Grüße!

Christian Peter

Guten Tag, haben Sie noch eine Rückfrage, die ich für Sie klären darf?

MfG C. Peter

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Schöne Grüße!

Christian Peter

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