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Christiansen-St
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Kategorie: Einkommensteuer
Zufriedene Kunden: 1817
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Hallo, ich habe als Mitglied folgende Frage: meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe als Mitglied folgende Frage:im Zuge meiner Scheidung verlangte mein Mann, dass ich die Anlage U unterschreibe, da er einen hohen Unterhalt angab, der sich daraus ergab, dass ich im Jahre 2017 noch in unserem damals noch nicht verkauften Haus wohnte (fiktive Mietangabe). Nach dieser Mitteilung unterschrieb ich dann:
"Wir erklären ausdrücklich für unseren Mandanten, dass dieser Ihrer Mandantin sämtliche wirtschaftlichen Nachteile, die sich aus der Durchführung des begrenzten Realsplittings ergeben, nach Vorlage entsprechender Belege erstattet."
Nun habe ich eine Nachzahlung von etwa 1.800 Euro vom FA. Ich sendete das Formular mit Bitte zur Überweisung.
Die Gegenpartei schreibt nun: Der Mandant habe den Bescheid bei einem Steuerber.büro vorgelegt, dieser sei unrichtig...da der Grad meiner Behinderung nicht angegben sei. Ich solle um Fristverlängerung bitten und Einspruch einlegen ???
Ich hatte nie etwas mit Steuerbescheide zu tun. Deshalb wurde mir vom FA gesagt, ich solle auf den Bescheid 2017 angeben, dass die Daten übernommen werden können...so machte ich das dann.
Nun denke ich doch, wenn mein Mann den Steuerbescheid anzweifelt, dass er das bitte beanstanden soll, da er uns auch immer veranlagt hat. Es kann doch nicht sein, dass nun wieder ein neuer Rechtsstreit beginnt, wobei schon etlicher Schriftverkehr stattfand, alleine dafür dass er mir unterschrieb, die rechtl. Nachteile zu erstatten. Wie sehen Sie das. Vielen Dank für die kompetente Antwort.

Guten Morgen,

vom Grundsatz her müssten Sie, wenn die Angaben des Steuerberaters Ihres Mannes stimmen, gegen den Steuerbescheid 2017 fristgerecht EInspruch einlegen und darum bitten, dass der Grad der Behinderung korrekt berücksichtigt wird. Dadurch würde sich Ihr zu versteuerndes Einkommen insgesamt etwas vermindern, so dass die resultierende Nachzahlung auch geringer wird. Der Einspruch kann recht einfach gehalten werden:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich gegen den Einkommensteuerbescheid 2017 vom .... Einspruch ein. Ich beantrage g den Grad der Behinderung mit ..% zu berücksichtigen und um Übersendung eines korrigierten Bescheides.

Mit freundlichen Grüßen

...

Ihr Mann kann für Sie keinen Einspruch einlegen, da er nicht bevollmächtigt ist und Sie steuerlich auch nicht vertreten darf. Daher müssen Sie den Einspruch einlegen. In der Regel akzeptiert das Finanzamt den Einspruch auch uneingeschränkt, es sei denn, der Grad der Behinderung ist im vorliegenden Bescheid korrekt.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen ein.

Da dieser Auftrag von justanswer an mich als externer Experte vermittelt wurde,bitte ich abschließend um eine positive Bewertung, damit meine Arbeit auch anteilig vergütet wird. Dazu klicken Sie bitte 3-5 Sterne im Kommentarfeld an. Herzlichen Dank vorab!

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche steuerliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste steuerliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Christiansen-St und weitere Experten für Einkommensteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.