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Christian P
Christian P, Steuerberater
Kategorie: Buchführung
Zufriedene Kunden: 2116
Erfahrung:  Tax Manager bei Kelvion
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Christian P ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, vorab ich verbuche am SKR03

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,vorab ich verbuche am SKR03 mit ist-Versteuerung.Ich möchte meinen Kunden ein Affiliate-System anbieten, welches ich fertig gestellt habe.Dabei funktioniert das ganze so, das die Kunden Privat als auch Geschäftskunden über einen Link Kunden für meine Leistungen werben, bzw. einfach gesagt, klickt eine Person auf diesen Link und es kommt dadurch ein Verkauf zustande, bekommt der Kunde davon einen Teil ab, entweder einen festen Betrag oder einen gewissen % Anteil. Ab einer gewissen Summe können sich die Kunden dann das ganze Auszahlen lassen.Damit kommen wir dann zu meiner eigentlichen Frage die sich mir hier stellt:Wie genau ist das ganze Buchhalterisch zu erfassen? Auf welchem Konto anhand des SKR03 muss ich eine solche Auszahlung buchen? Unterscheidet sich das ganze dann noch bei Auszahlung an Privat und Geschäftskunden oder auch Auszahlung an Privaten und Geschäftskunden aus der EU oder Drittländern?Was ich bis jetzt durch Googeln herausgefunden habe ist, das die Kunden, die dann eine Auszahlung bekommen eigentlich eine Rechnung an mich schreiben müssten? Ob das aber stimmt weiß ich nicht und wie soll ein Privat-Kunde mir eine Rechnung schreiben, das geht doch eigentlich nicht?Was wäre hier also die richtige und einfachste Vorgehensweise um dieses Affiliate-System bzw. die daraus resultierenden Auszahlungen für mich und den Kunden zu handhaben?Benötige ich hier zwingend eine Rechnung der Kunden an mich für die Auszahlung? Oder reicht es am Ende für mich aus, die Auszahlungen einfach den korrekten Konten im SKR03 zu zuteilen?

Hallo bei dem System handelt es sich um nachträgliche Rabatte, die Sie auf entsprechenden Konten im Skr03 buchen können. Wenn Sie die Erlöskonten nicht weiter nach Kunden aufgeteilt haben, macht es keinen Unterschied wem Sie als Kunden die Rabatte gewähren. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen

Christian Peter

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo,ich glaube Sie haben das ganze Etwas falsch verstanden. Die Kunden bekommen keine Rabatte im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um ein Affiliate-System. Ich versuche das ganze nochmal zu erklären an einem Beispiel:Herr XYZ ist Kunde bei uns. Er hat nun einen Link oder andere Werbemittel von uns womit er Freunde, bekannte oder andere Personen werben kann. Nun klickt der Freund von Herrn XYZ auf dessen Link, um darüber ein Produkt bei uns zu kaufen. Kommt der kauf zustande, dann bekommt Herr XYZ eine Provision also einen Anteil vom Verkauf z. B. 10 % für jeden vermittelten Kunden also. Dafür sammelt sich ein Guthaben in seinem Affiliate-Konto an. Aber einer bestimmten Summe sagen wir mal 50,00 € kann sich her XYZ nun dieses Guthaben von mir auszahlen lassen und um den Fall geht es hier.Das Gleiche wäre der Fall, wenn Firma XYZ diesen Link auf deren Webseite einbindet, um meine Produkte zu vermitteln. Wenn die Besucher der Webseite von Firma XYZ auf den Link klicken, ein Verkauf zustande kommt, bekommt Firma XYZ eine Provision für den Verkauf z. B. auch 10 % und kann sich das Guthaben später, wenn z. B. 50,00 € erreicht sind auszahlen lassen.Wiki Info zu Affiliate-System: https://de.wikipedia.org/wiki/Affiliate-MarketingEs ist hier also kein Rabatt, der von einer Rechnung abgezogen wird. Es geht hierbei um Provisionen die die Privat oder Geschäftskunden für das Vermitteln meiner Produkte bekommen und sich das dann auszahlen lassen können und dabei bleibt dann die Frage wie solche Auszahlungen zu verbuchen sind, bei Privaten und Geschäftskunden aus Deutschland, EU und Drittländern, auf welchem SKR03 Konto? Und müssen diese Kunden mir dafür eine Rechnung schreiben für diese Auszahlung?Ich hoffe das Ganze ist jetzt verständlicher.

Ok dann buchen Sie die Gutschriften auf einem Provisionsaufwandskonto. Sofern es sich um Geschäftskunden handelt müssen diese an Ihre Firma Rechnungen stellen, gleiches gilt auch für private Kunden.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo,ich finde in meiner Software nur ein Konto, dass hier passen könnte 4760 Verkaufsprovision ist das die richtige Anlaufstelle dafür?Buche ich hier dann die Privat und Geschäftskonten gleichermaßen auf dieses Konto? Privat Kunden Ohne Steuer und Geschäftskunden mit Steuer?Was ist aber mit Privaten und Geschäftskunden aus der, EU oder Drittländern? Gehört das ebenfalls auf dieses Konto? Ich frage mich hier dann bezüglich der verschiedenen Steuersätze oder Reverse Charge.> Sofern es sich um Geschäftskunden handelt müssen diese an Ihre Firma Rechnungen stellen, gleiches gilt auch für private Kunden.Können Privat-Kunden den einfach eine Rechnung ausstellen an mich? Und die Privaten als auch die Geschäftskunden müssen mir zwingend eine Rechnung schreiben die ich dann auch als Nachweis aufbewahren muss, richtig?

Ja das Konto ist richtig. Die privaten Kunden dürfen keine Umsatzsteuer abrechnen, die Geschäftskunden müssen das selbst beurteilen (m.E. Reverse Charge für EU Kunden). Auch Privatkunden können Rechnungen stellen. Sie müssen die Rechnungen elektronisch oder in Papierform über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist aufbewahren.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Dann hätte ich noch zwei letzte Fragen zudem ganzen:Kunden aus der EU oder Drittländer fallen dann aber nicht unter das Konto "4760 Verkaufsprovision" wenn ich es richtig verstehe? Buche ich hier dann nur Deutsche Privat und Geschäftskunden mit und ohne Steuerschlüssel auf dieses Konto? Dann erschließt sich mir nur noch nicht ganz, wie ich dann Kunden aus der EU etc. verbuchen muss, sprich auf welche Konten im Falle der Verkaufsprovision.Die Rechnungen die Privat-Kunden schreiben, müssen diese die gleichen Anforderungen haben wie jede Rechnung, also fortlaufende Nummer etc. auf das ich dann achten müsste? Und könnte ich rein theoretisch um es den Privat Kunden einfach zu machen, diesen eine Vorlage anbieten, wie Sie eine Rechnung an mich schreiben müssen, die Sie dann quasi nur noch ausfüllen und an mich senden müssen?Viele Dank für Ihre Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Und was müssten die Kunden auf die Rechnung schreiben? "Auszahlung Verkaufsprovision" würde das ausreichen?

Sie können die gesamten Provisionen auf diesem Konto verbuchen und unterschiedliche Umsatzsteuer Schlüssel verwenden (bspw für private Kunden oder Eu Kunden). Die privaten Kunden sollten die gesetzlichen Vorgaben beachten, aber die Ausstellung von Vorlagen ist eine sinnvolle Idee. Der Rechnungstext ist ausreichend und sollte bitte den Leistungszeitpunkt enthalten.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.Eine letzte Frage noch zu meinem Verständnis:Das heißt im Falle eines Kunden mit Reverse Charge würde ich diesen einfach ebenfalls auf dem Konto 4760 Verkaufsprovision mit 0% Steuern verbuchen, das wäre dann richtig? Oder im Falle eines Privaten Kunden aus der EU z. B. Österreich würde ich das ganze auch auf Konto 4760 Verkaufsprovision mit 20% Steuersatz bu*****, *****tig?

Ja die Rechnung kommt ja immer ohne Steuerausweis. Sie müssen es dann als Reverse Charge Umsatz in der Voranmeldung und Jahressteuererklärung angeben

Christian P und weitere Experten für Buchführung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Also buche ich dann alle Privat Kunden aus Deutschland, EU und Drittland auf 4760 Verkaufsprovision ohne Streuschlüssel und EU Firmen mit Reverse Charge ganz normal auf 3123 Sonstige Leistungen eines im anderen EG-Land ansässigen Unternehmer? Und Firmen aus Drittändern ganz normal auf 3125?

Ja das ist so in Ordnung

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** :)

Sehr gern gute Nacht