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InternetCoach
InternetCoach, Master
Kategorie: Beziehung
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Drogenberatung
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Beziehung

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe mich von meiner Partnerin nach 2 1/2 Jahren getrennt.Sie hatte 4 Kinder mit in die Beziehung gebracht und ich ein Kind.Sie war noch verheiratet wo wir zusammen gekommen sind.Im Laufe der Beziehung und der Scheidung von ihrem Ex-Mann stellte sie mich vor die Wahl Sie und ihre Kinder oder mein Sohn.Das hat mich sehr verletzt und ich habe mich gegen sie und ihre Kinder entschieden da sie meinen Sohn nicht akzeptieren wollte ich aber ihre Kinder voll akzeptiert habe und ich immer zu ihr gesagt habe wir haben 5 Kinder und keine 4.Nach dem ich mich getrennt habe hat sie meinen Sohn für alles verantwortlich gemacht und zu tiefst verletzt.Sie ist der Meinung mein Sohn ist schuld und hat ihrer Familie genug angetan obwohl er mit dieser Situation gar nichts zu tun hat.Habe ich richtig entschieden weil ich denke jeder ist für seine Probleme selber verantwortlich.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie haben eine sehr schwierige Entscheidung getroffen und ich kann gut nachvollziehen, dass Sie sich vergewissern wollen, dass Sie sich richtig entschieden haben. Als Mitmensch und als Therapeutin muss ich sagen, dass die Entscheidung FUER Ihren Sohn mir als die richtige erscheint, denn dieser wird Sie sein ganzes Leben lang brauchen und Sie werden immer sein Vater sein.

Es scheint fast unmoeglich, dass Ihr Sohn tatsaechlich ganz allein an den Problemen in Ihrer "Patchwork" Familie Schuld ist. Er hat wahrscheinlich einen Teil zu den Problemen beigetragen, aber das Ultimatum, vor das Sie Ihre Partnerin gestellt hat, scheint wirklich das groesste Problem zu sein. Denn es ist fuer eine Beziehung selten gut, wenn man sich zwischen dem eigenen Kind und dem Partner entscheiden muss.


Patchworkfamilien brauchen in der Regel 5 Jahre bis sie sich zusammengerauft haben und bei so vielen Kindern kann das durchaus noch laenger dauern. Es ist schade, dass Sie sich diese Zeit nicht nehmen konnten, aber fuer Ihren Sohn scheint es besser, dass er nicht laenger in einer Situation ist, wo er zum "Suendenbock" gemacht wird.


Ich wuensche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute und hoffe, dass Sie irgendwann eine Beziehung finden, wo Ihr Sohn genauso willkommen ist wie Sie.





Ich hoffe, dass meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht und Ihnen weiterhilft. Ansonsten beantworte natürlich auch gerne weitere Anschlussfragen. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze. Vielen Dank.

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