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experteer
experteer, Kraftfahrzeugtechnikermeister
Kategorie: Automobil
Zufriedene Kunden: 6338
Erfahrung:  Ford Master, Citroen Servicetechniker, Kfz-Sachverständiger, Fachkundenachweis Airbag, Fachkundenachweis Klimaanlagen, Fachkundiger HV eigensichere Fahrzeuge (Elektro und Hybrid)
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Moin,ich habe den Mercedes E 350 Gdi Automatik meines Bruder

Diese Antwort wurde bewertet:

Moin,ich habe den Mercedes E 350 Gdi Automatik meines Bruder in der Elbe versenkt. Dieses geschah bein Slippen eines Bootes an der Schräge. Boot und Anhänger standen im Wasser. Auto an der Schräge nicht mit dem Anhänger verbunden. Um nicht mit dem Auto ins Wasser zu müssen sollte ein Seil zwischen Anhänger und Auto angebracht werden. Dazu ist das Auto rückwärts von mit näher an den Anhänger gefahren worden. Dann habe ich die Feststellbremse getreten. Motor lief weiter. P war nicht aktiviert und stand auf N. Bin ausgestiegen und wollte das Seil anbringen. Ca. 1 Minute später rief mein Bruder 'das Auto roll'. Und nun ist das Auto Schrott.
Frage: kann es sein, dass sich die Feststellbremse bei Steigung selbstständig löst? Als das Auto von der Feuerwhr aus dem Wasser gezogen wurde was das Getriebe Blockiert und die Feststellbremse immer noch getreten.
Habe von einer Werkstatt gehört das ein Kunde ähnliche Probleme mit dem gleichen Auto beim Slippen von Booten hat und deshalb das Auto beim Slippen nicht verlässt.
MfG
Wolfgang Tinter

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage auf Justanswer.

Naja die mechanische feststell Bremse kann nur so fest ziehen wie es die Einstellung zu lässt. Es kann durchaus sein, dass wenn ein Anhänger dran hängt dass die Kraft der Bremse nicht vollkommen ausreicht. Die Handbremsbacken sind einstellbar, so kann man den Druck bzw. den Punkt ab wann die Bremse anzieht etwas korrigieren.

Ich gehe davon aus, dass sie an Mercedes heran treten wollen weil die Bremse den Wagen nicht gehalten hatte. Das wird wohl nichts werden, Vor verlassen des Fahrzeuges ist die Gangwahl immer auf P zu stellen, weil so auch das Getriebe mechanisch blockiert wird.

Dass das Getriebe auf P Stand als die Feuerwehr den Wagen geborgen hat liegt daran, dass P automatisch rein geht sobald der Motor aus geht.

Über eine Bewertung mit 5 Sternen über die Sternenleiste oben auf der Seite würde ich mich sehr freuen, ohne diese Bewertung schüttet der Seitenbetreiber keine Bezahlung an uns Experten aus.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Moin, zu Ihrer Antwort einige Anmerkungen: 1. das Fahrzeug war nicht mit der Last daes Anhängers verbunden. 2. Die Feststellbremse war nach der Bergung nuch immer ausreichend fetgetreten ( Polizei als Zeuge ). 3. Wir wollen nicht an Mercedes herantreten wegen Aussichtslosigkeit.
Als gelernter KZZ-Mechaniker und Verfahrensing. sind mir die von Ihnen gegebenen Zusammenkänge klar. Ein Lösen der Festsellbremse bei diesem Modell ist auch durch die Elektronik gegben. Dieses ist auch von anderen Experten bestätigt worden. Meine Frage war nach diesem Lösen bei Stehen an einer Steigung ( hier ca. 15% ). Es geht mir um eine plausibele Erklärung warum das Fahrzeug erst nach ca. 1 Minute sich rückwärts in Bewegung gesetzt hat. Ich mache mir Vorwürfe gegenüber meinem Bruder etwas falsch gemacht zu haben. Eine Tiefer gehende Erklärung als bisher würde ich mit schon wünschen.
MfG
W. Tinter

Wenn es eine mechanische Handbremse ist, kann diese nicht durch die Elektronik gelöst werden. Wer auch immer Ihnen das erzählt hat liegt falsch. Die mechanische Handbremse hat eine mechanische Verbindung zu den Bremsbacken, da kann die Elektronik nix dran ändern.

Wenn es sich aber um eine elektrische Handbremse handelt, also eine wo ein Schalter betätigt wird und dann elektro mechanisch die Bremse angezogen wird, dann wäre es theoretisch möglich dass sich die Bremse durch eine Fehlfunktion löst. Beim aus gehen des Fahrzeuges zieht sich diese ja dann wieder an. Was in diesem Fall genau dazu geführt hat dass sich die Bremse löst wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

Wenn es sich aber wirklich um die mechanische Bremse handelt, dann kann nur die Kraft der Bremsbacken nicht ausgereicht haben um den Wagen auf dieser Steigung zu halten. Die erste Minute mag der Hill holder Assistant das Fahrzeug noch gehalten haben, aber auch dieser kann nur begrenzt den Druck in dem Bremsleitungen aufrecht halten. Irgendwann lässt dieser los. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das mit dem Hill Holder Assitenten leuchtet mir ein. Aber ist bei einem Fahrzeug 7 Jahre alt und ca. 120000 km Laufleistung und einer reglemässigen Wartung ein derartiger Verschleiß der Brämsbeläge zu erwarten das die Handbremse nicht mehr festhält? Ich weiss das Sie den Zustand der Bremse nicht beurteilen können,jedoch habe ich die Feststellbremse wirklich ausreichend angetreten und das Pedal war auch nicht am Ende. Können die Beläge 'verglast' sein? Ich bin rech Ratlos.

Ja ein verglasen ist eine Möglichkeit. Der Wagen hat ja wenn ich mich recht entsinne Bremsbacken in der Scheibe für die Handbremse. Diese können verglasen, der Belag kann spröde und somit nicht mehr so haltbar sein, oder einfach nur schlecht eingestellt.

experteer und weitere Experten für Automobil sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hatte gehofft dass eine solche Frage / Vorfall hier schon mal behandelt wurde. Daher bleibt mir nur die genaue Untersuchung des Fahrzeuges.
MfG
W. Tinter

Nein, so etwas kommt nicht so häufig vor.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Moin, haben das Problem gefunden. Möchte Ihnen die Ursache nicht vorenthalten: die Spreizknebel der Bremsbeläge wurden falsch herum eingebaut. Dadurch lag die Seilzugöse unten an der Ankerblechoffnung an. Beim Rückwärtsdrehen schiebt der Bremsbelag dann ebenfalls etwas. Dieses drückt dann auf die Seilöse und lässt den Spreizknebel zusammen drücken. Die Bremse öffnet geringfügig und die Räder lassen sich rückwärtz drehen. Es ist im Prinzip dann genau so wie die Rückfahrautomatik eines Anhängers.
Der falsch eingebaute Spreitzknebel ist einfach von aussen erkennbar: das Bremsseil ist dann unten in der Ankerblechdurchführeng.
Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Tinter

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung.

Also wie schon vermutet ein mechanische Defekt an den Bremsbacken der Handbremse. Hier wäre natürlich mal zu prüfen ob schon einmal eine Werkstatt an der BRemse dran war bzg. Schadenersatz.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Da mein Bruder das Auto erst vor 6 Monaten gekauft hat und nun nach den Wartungsrechnungen sucht, bzw vom Vorbesitzer anfordert, kann ich noch nicht sagen ob wir Erolg haben werden.
Aber: auf solch eine Möglichkeit der Falschmontage muß man erst einmal kommen. Ein versierter Lehrling meiner Nachbarwekstatt hat mir den Hinweis gegeben. Vermutlich ist ihm das schon passiert.

Sind die 6 Monate schon abgelaufen? Wenn nicht hat die BEweislastumkehr noch nicht gegriffen.