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MechanikerTom
MechanikerTom, Kfz-Mechaniker
Kategorie: Automobil
Zufriedene Kunden: 400
Erfahrung:  Mechaniker
26559809
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MechanikerTom ist jetzt online.

hallo, bei meinem justy 1,2 bj 1994 hat die glocke f r die

Kundenfrage

hallo, bei meinem justy 1,2 bj 1994 hat die glocke für die antriebswelle am getriebe rechts viel spiel. das führt zu einem komischen geräusch, vor allem in linkskurven. kann da was im getriebe defekt sein, oder trifft das nur die befestigung der glocke?da mein enkel eine werkstatt mit hebebühne besitz und ein "schrauber" ist, würden wir das gerne selbst machen. ich denke eine fachwerkstatt verlangt soviel wie das auto noch wert hat.
für eine hilfreiche antwort wäre ich dankbar.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Automobil
Experte:  MechanikerTom hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Ratsuchender,

ein bisschen Spiel an der Antriebswelle zum Getriebe ist normal, weil diese nur mit einem Sprengring im Getriebe befestigt ist.
Sie schreiben das bei Linkskurven ein Geräusch entsteht. Dieses läßt eigentlich nur einen Fehler zu, nämlich das Kreuzgelenk direkt am Rad.

Dieses ist das einzige bewegliche Teil, was die direkte Lenkbewegung mitmacht.

Jetzt ist die fragen viel Spiel???? Wenn Geräusche entstehen durch eine defekte Antriebswelle am Getriebe selbst bzw. Ausgleichsgetriebe zu viel Spiel, wären die Geräusche auch bei der Geradeausfahrt zu hören.
Ihre Frage kann das Getriebe schaden nehmen ? Nein.... die Antriebswelle oder die Gelenkstücke nehmen dann hier Schaden. Hier vielleicht die Gummimanchetten an der Antriebsachse direkt am Rad mal überprüfen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen, stehe für Rückfragen jederzeit zur Verfügung und würde mich über eine kleine Bewertung Ihrerseits sehr freuen.

Gruß Thomas Hildebrandt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
hallo herr hildebrandt, ich vergaß zu erwähnen, dass das geräusch nun auch beim geradeausfahren bzw. ztw. auch beim rechtslenken zu hören ist. mir will nicht in den
kopf, dass die glocke soviel spiel haben darf. man kann sie wirklich im gegensatz zur anderen seite ziemlich weit nach unten, oben und vor, zurück bewegen! wie ist denn diese glocke gelagert, sie dreht sich ja mit der antriebsachse, da kann sie doch nicht nur mit einem sprengring gelagert sein. ich dachte, dass da innen eine zapfwelle zum differential vorhanden ist?
noch ein hinweis, wenn man als fahrer das geräusch hört, schaut man erstmal automatisch zum tacho. ich hab die welle am getriebe abgeschraubt aber das war es nicht. als beifahrer hört man das geräusch nur leise. müßte man als beifahrer ein defektes
kreuzgelenk links nicht besser hören? auch durchs offene fenster hört man nichts.
ich glaube, ich habe sie durch das linkslenken auf die falsche spur gebracht.
sorry.
Experte:  MechanikerTom hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Ratsuchender,

nun nochmal von Vorne:

Wenn Sie von der (Glocke) sprechen verstehe ich, als Mechaniker darunter Getriebeglocke - sitzt zwischen Motorblock und Getriebe - da drunter ist das Schwungrad und die Kupplung. Diese ist fest verschraubt und darf Null Spiel haben.
Ich bin davon ausgegangen, dass Sie, unter "Glocke" die Einsteckköpfe der Antriebwellen im Getriebe meinten. Diese dürfen Spiel haben, allerdings auch nicht so viel, wie Sie es beschreiben in zweiten Thread.

Wenn Sie nun bei jeder Lenkstellung und beim Geradeausfahren ein Geräusch hören, können Sie ein Problem im Ausgleichsgetriebe haben. Wenn man die Antriebsachse mit dem Wagenheber an einer Seite hoch hebt, einen Gang einlegt und nun das Rad in Drehbwegung hin und her bewegt, sollte höchstens 1 cm Spiel sein.

Die Antriebswelle ist im Getriebe bzw. Ausgleichsgetriebe) tatsächlich nur mit einem Sprengring eingesteckt.

Vielleicht reden wir jetzt aneinander vorbei, weil der Ausdruck "Glocke" eventuell nicht der richtige Ausdruck ist? Haben Sie ein Foto von der sog. Glocke???

Gruß Thomas Hildebrandt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Herr Hildebrandt, ja ich meine mit glocke die einsteckköpfe für die antriebswellen.
und davon ist eben die linke regelrecht locker gegenüber der rechten. diese einsteckköpfe,
welche dann ins ausgleichsgetriebe gehen, müßten doch meiner meinung nach gelagert sein. ich kann mir nicht vorstellen, dass da soviel spiel sein darf, denn wenn ich die antriebswelle gleich hinter der manschette anfasse, kann ich sie "relativ" leicht nach oben und unten bewegen. das mit dem wagenheber hatte ich schon gemacht, weil ich auch erst an das ausgleichsgtriebe dachte, scheint aber ok zusein. der begriff glocke mag sie
irritiert haben, doch den hab ich auch von einen kfz-mechaniker mal gehört.
mich interessiert nun am meisten wie die einsteckköpfe befestigt und gelagert sind. hab leider nur einem buch ein bild vom einsteckkopf gesehen und da ist in richtung getriebe
eine zapfwelle zusehen.
vielleicht können sie mir das mal näher erklären? ich hab nur gehört dass beim justy
ein hohlstift mit im spiel sein soll???
mfg. Michael Nöh
Experte:  MechanikerTom hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Herr Nöh,

ich werde Ihnen bis spätestens heute abend eine Erklärung abgeben... bin gleich ein paar Stunden außer Haus, wollte Sie jetzt aber nicht so stehen lassen. Ich melde mich ganz sicher bei Ihnen bis heute abend...

Gruß Thomas Hildebrandt
Experte:  MechanikerTom hat geantwortet vor 7 Jahren.
so, da bin ich wieder....

das ist richtig, der Einsteckkopf hat am Ende eine Zapfwelle, die in das Ausgleichsgetriebe gesteckt wird. Und diese wird nur mit dem sog. Sprengring "befestigt". Der Sprengring selbst hat keine tragende Rolle, sondern dient lediglich als letzte Sicherheit, wenn der Wagen zu sehr ausfedert, dass die Welle nicht versehentlich herausgezogen wird. Die Welle selbst wird durch die Radaufhängung selbst gehalten. Am Ende dieser Welle geht der Zapfen direkt als Übertragung ins Ausgleichsgetribe in eine Hohverzahung.

Die Antriebswelle selber darf natürlich fast überhaupt kein Spiel haben, nur ganz geringfügig. Wenn man nun, wie bei Ihnen die Welle nach oben und unten bewegen kann, ist die Führung im Ausgleichsgetriebe ausgeschlagen.

Dieses ist keine sehr kostengünstige Reparatur, weil das Getriebe hierfür ausgebaut und zerlegt werden muss.

Das Ausgleichsgetriebe wird eine ausgeschlagene Führung haben. Man kann von außen leider nicht erkennen, welche Führung es ist.

Ich hoffe meine Ausführungen waren verständlich, ich konnte Ihnen helfen und möchte noch anmerken, dass ein Austauschgetriebe hier kostengünstiger wäre als eine Reparatur.

Gruß Thomas Hildebrandt
MechanikerTom und weitere Experten für Automobil sind bereit, Ihnen zu helfen.