So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an rakrueger.
rakrueger
rakrueger, Sonstiges
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 5416
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Ausländerrecht hier ein
rakrueger ist jetzt online.

Ich (55 J.) arbeite seit 4 Jahren zeitweise (ca. Häfte des

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (55 J.) arbeite seit 4 Jahren zeitweise (ca. Häfte des Monats) als Betreuer mit Arbeitsvertrag (krankenv. usw.) für einen 30-jährigen bereits im Kindesalter an "spinaler Muskelatrophie" erkrankten jungen Mann in der Schweiz (Zürich). Er kann (s)ein Handy bedienen und seinen Kopf bewegen. Er sitzt tagsüber im E-Rollstuhl den er selbstständig bedient. Er bekommt eine 24-Std.-Rund-um-Pflege, die durch weitere Pflegekräfte/Personen gewährleistet ist. Neben einiger Aufgaben der Pflege bin ich sein Fahrer für fernere Ausflüge wie z.b. nach Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien usw..Bevor ich vor 4 Jahren für Ihn zu arbeiten began, so erfuhr ich später, hatte er Kontakt mit der Polizei wegen Anbau von Cannabis. Er hatte in einer Gruppe anderer Beteiligter in der Schweiz große Mengen Cannabis angebaut / gehandelt. Er wurde zu einer hohen Geldbuße verurteilt. Eine Gefängnisstrafe wurde wegen seiner Krankheit nicht verhängt.Da ich Ihn inzwischen gut kenne, ich ihm einiges zutraue und er kürzlich wiederholt Andeutungen machte, muss ich leider damit rechnen, dass er (ohne mein Wissen) versuchen wird / könnte z.B. aus dem Ausland "etwas" mitzubringen. Da mit uns ein bis 2 weitere Personen fahren, könnten ihm einer dieser Personen helfen.Daher meine Fragen:
Was kann mir als "unwissender" Fahrer passieren, wenn wir durch die schweizerische oder ausländische Polizei des Besitzes von Cannabis, überführt werden? Aufgrund seiner Andeutungen, schätze ich die Menge auf bis zu 1 kg.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn ein Mitfahrer von Ihnen die Drogen ohne Ihr Wissen mitgeführt hat, dann haben Sie keine Strafe zu befürchten. Sie können nur dann strafrechtlich belangt werden, wenn Sie an dieser Drogeneinfuhr beteiligt sind. Hierzu müsste Ihnen nachgewiesen werden, dass Sie von Drogen wussten. Allein das unwissentliche Mitnehmen eines Drogenkuriers ist nicht strafbar. Darum fragen die Beamten auch immer ganz genau, wem z.B. die Tasche gehört, in der die Drogen gefunden worden sind, um abzuklären, wem die Drogen und damit die Straftat zuzuordnen ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
1. Ist es nicht so, dass das innerhalb Europa´s von Land zu Land unterschiedlich "gehandhabt" wird. Meine Sorge beispielsweise ist, dass sollte es in der Schweiz passieren, man mich ausweisen könnten (den Ausländerausweis eintzieht) und mein Rentenanspruch verloren geht.2. Da er möglicherweise noch im Februar eine Fahrt nach Frankreich plant würde da nicht französiches Recht gelten. Oder wird auch in Frankreich so verfahren wie von Ihnen geschildert.

Danke für Ihre Rückmeldung.

1) Es gibt von Land zu Land unterschiedliches Recht, das ist richtig. Aber in jedem Rechtsstaat können Sie nur dann bestraft werden, wenn Ihnen die Beteiligung an einer Straftat nachgewiesen wird. Und wenn Sie unwissentlich einen Drogenkurier mitnehmen, sind Sie nicht an einer Straftat beteiligt. Sie haben keine Pflicht, Ihre Mitfahrer vor Fahrtantritt auf Drogen zu untersuchen.

2) Auch in Frankreich gilt, dass eine Straftat nachgewiesen werden muss, bevor jemand bestraft wird. Es gilt das oben Geschriebene.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Gibt es für mich als Fahrer etwas zu beachten, damit ich mich gar nicht erst dem Verdacht aussetze, ich könnte beteiligt sein. Z.B. was ist wenn man Abstriche macht (wie am Flaghafen) und es wäre etwas an meine Kleidung gekommen, wäre ich dann Beteiligter. Oder muss klar erkennbar sein, dass sich etwas in meiner Reisetasche befindet?Was also "kann passieren", dass ich ungewollt weil unaufmerksam, plötzlich doch "Beteiligter" bin?

Es muss klar erkennbar sein, dass Sie die Drogen eingeführt haben. Sie wären nun dann wegen Drogenbesitzes zu belangen, wenn Sie die Drogen selbst eingeführt haben oder sonst an der Einfuhr beteiligt waren. Allein Drogenspuren an Ihrer Kleidung wären noch kein Beweis, allenfalls ein Indiz.

Wenn Sie Beteiligter wären, würden Sie aller Voraussicht nach eine Geld- oder Bewährungsstrafe bekommen. Eine Abschiebung wäre auch möglich. Es kommt dabei auf den Umfang des Drogenbesitzes an und ob Ihnen Handel damit nachgewiesen werden kann. Nicht jede Straftat zieht eine Ausweisung nach sich. Ihre Rentenansprüche wäre davon aber nicht betroffen.

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
vielen Dank, ich bin schon etwas beruhigter, ... abschließend noch 2 Fragen::
1. würde es in einem solchen Fall, also bezogen darauf, dass es außerhalb Deutschland passieren würde, auch strafrechtliche oder überhaupt irgendwelche Folgen für mich hier in Deutschland haben. Wie gesagt, vorausgesetzt es würde in der Schweiz oder in einem Land wie Spanien, Frankreich, Italien usw. passieren?
2. Was wäre, wenn mich ein Beteiligter beschuldigt daran beteiligt zu sein?

1) Wenn die Straftat im Ausland begangen wird, dann werden Sie dort bestraft. Auswirkungen in Deutschland hat das nicht.

 

2) Das könnte ein Problem sein. Allerdings genügt das nicht, um Sie zu bestrafen. Ein Zeuge, der selbst beteiligt ist, ist nicht besonders glaubwürdig. Und es muss zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Sie an der Straftat beteiligt waren.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Haben Sie vielen vielen Dank. Bin jetzt doch sehr viel beruhigter. Gerne werde ich Sie mit 5 Sterne bewerten!
Da mir das Thema sehr wichtig ist, bitte ich um Verständnis, dass ich nochmal alles genau durchdenke, um sicher zu sein, dass auch wirklich keine Frage offen geblieben ist. Nochmals vielen DANK!

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!

Über eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Bewertungssterne) würde ich mich auch freuen. Erst durch die Bewertung wird der von Ihnen eingesetzte Betrag für meine Vergütung freigegeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem Ihre positive Bewertung zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

rakrueger und weitere Experten für Ausländerrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.