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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 8390
Erfahrung:  Ausländerrecht ist einer der Tätigkeitsschwerpunkte.
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ragrass ist jetzt online.

Ich möchte mein Freundin aus Taiwan heiraten. Es geht um die

Kundenfrage

Ich möchte mein Freundin aus Taiwan heiraten. Es geht um die Frage der späteren Beantragung der deuschen Staatsangehörigkeit nach ca. 3 Jahren.Sie wird in Deutschland leben (gewöhnl. Aufenthaltsort), aber dennoch viele berufliche u. priv. Reisen haben. Frage:Wird bei Beantragung der dt. Staatsangehörigkeit die Ein- u. Ausreisehäufigkeit (digitale Erfassung) der Zollbehörde abgefragt, wieviel Tage sie in D pro Jahr war bzw. wird das genau gezählt u. evtl. hinterfragt wo der Lebensmittelpunkt war?In diesem Zusammenhang: Ist irgendwie zu belegen, dass / wie lange sie sich jeweils in D aufgehalten/gelebt hat?
Gepostet: vor 21 Tagen.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

erlauben Sie mir eine Nachfrage, um Ihnen antworten zu können. Soll Ihre Freundin bzw. spätere Frau im Wege des Familiennachzuges nach Deutschland kommen ? Ist Ihrer Anfrage zu entnehmen, dass der Lebensmittelpunkt bzw. der hauptsächliche Aufenthaltsort eher nicht Deutschland sein soll ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass,Taiwanesen benötigen kein Visum für D. Wir wollen in D. heiraten, sie wird sich anmelden u. mit mir in D. wohnen. Der Lebensmittelpunkt u. hauptsächliche Aufenthaltsort wird D. sein. Sie arbeitet für eine internationale taiwanesische Firma u. hat viele Reisen. Ich hatte im Internet gelesen, dass dies ein wichtiges Kriterium ist u. wir möchten vermeiden dass der Lebensmittelpunkt in D. angezweifelt wird. Daher die Frage ob bei Reisetätigkeiten aufzupassen ist u. ob das genau erfasst wird (wird Ein- u. Ausreise digital erfasst u. Tage genau gezählt) u. ob dies ausgewertet wird ob wirklich über 180 Tage Aufenthalt in D. war u. ob es hilft durch irgendwelche Dokument zu belegen dass der Lebensmittelpunkt in D. war?Mit freundlichen Grüßen
Steffen Reuter
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 19 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie verwechseln hier glaube ich was. Für die Einreise bis zu 90 Tageb benötigt man kein Visum, dass ist richtig, aber für einen Daueraufenthalt in Deutschland schon ! Den bekommt man nur über die Familienzusammenführung.

Mit der genehmigungsfreien Einreise alle 90 Tage bekommen Sie letztlich die Voraussetzungen für die Einbürgerung nicht zusammen. Denn eine der Voraussetzungen ist ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, was auch ein Taiwanese ohne Visum nicht hat.

Bitte fragen Sie nach, wenn noch etws unklar ist. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Grass,meine Frage wurde leider nicht beantwortet. Es geht nicht um Familienzusammenführung. Wir wollen in D. heiraten, leben u. arbeiten. Mit der Heirat bekommt meine künftige Frau Aufenthaltsrecht u. Arbeitserlaubnis. Sie hat große Chancen vom deutschen Büro einen deutschen Arbeitsvertrag zu bekommen.Meine Frage bezog sich auf Reisetätigkeiten von Deutschland aus. Wenn also 3-4 Jahre nach der Heirat alle Voraussetzungen erfüllt sind (z.B. auch die Deutschkenntnisse usw.), dann kommt noch Frage des Lebensmittelpunktes bzw. gewöhnl. Aufenthaltsort. Sie wird vermutlich von ihrer Firma immer wieder einige Wochen auf Geschäftsreisen sein: von Deutschland aus nach Frankreich, Spanien, Italien u. auch Taiwan usw.Unter diesem Hintergrund noch einmal die Frage:
Sollte bei den Reisetätigkeiten aufgepasst werden - wird Ausreise aus D. u. Rückkehr digital erfasst u. Tage genau gezählt u. dies ausgewertet ob wirklich über 180 Tage Aufenthalt in D. war u. ob es hilft durch irgendwelche Dokumente (Arbeitgeber) zu belegen, dass der Lebensmittelpunkt in D. war?Mit freundlichen Grüßen
Steffen Reuter
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 18 Tagen.
Sehr geehrter Fragesteller,
Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen haben, diese sind aber nicht korrekt.
Für eine Einbürgerung benötigt der Ausländer, egal aus welchem Drittstaat, eine Aufenthaltserlaubnis. Die bekommt man durch die Heirat im Rahmen der Familiezusammenführung.
Nach Erhalt der Aufenthaltserlaubnis darf der Ausländer auch aus Deutschland ausreißen bis max.6 Monate am Stück, sonst verliert er das Aufenthaltsrecht. Hält man sich daran, werden bei der Einbürgerung auch keine Tage gezählt.Nochmals:ohne Aufenthaltserlaubnis keine Einbürgerung. Reißt Ihr Ehegatte jeweils nur als Tourist ein, spielt der tatsächlich Aufenthalt bzw. Die Dauer keine Rolle, weil dann die Voraussetzungen für die Einbürgerung nicht vorliegen.
Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Grass,Ich hatte eine Frage bezüglich des Lebensmittelpunktes bzw. gewöhnl. Aufenthaltsort. Nach der Heirat wird meine Frau selbstverständlich Aufenthaltsrecht u. Arbeitserlaubnis beantragen. Reisen würden dann nicht als Touristin erfolgen.Meine Frage war nicht bezüglich einer einzigen Reise am Stück, die evtl. etwas über 6 Monate dauern könnte, sondern ich sagte:Sollte bei den Reisetätigkeiten aufgepasst werden - wird Ausreise aus D. u. Rückkehr digital erfasst u. Tage genau gezählt u. dies ausgewertet ob wirklich über 180 Tage Aufenthalt in D. war u. ob es hilft durch irgendwelche Dokumente (Arbeitgeber) zu belegen, dass der Lebensmittelpunkt in D. war?Hiermit war gemeint, dass die Reisetätigkeiten in Summe in einem Jahr aufaddiert über 6 Monate sein könnten. Wenn sie also alle 2 Wochen für 2 Wochen od. ein wenig länger aus D. ausreisen würde, hätte sie in Summe dann auch das Limit überschritten? Werden die Tage denn so genau gezählt?Mit freundlichen Grüßen
Steffen Reuter
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Fragesteller,wie bereits ausgeführt, verliert der Ausländer beim Verlassen Deutschlands über 6 Monate die Aufenthaltserlaubnis §51 Abs. 1 Nr. 7 Aufenthaltsgesetz. Längere Abwesenheit muss man sich von der Ausländerbehörde genehmigen lassen.
Bei der Einbürgerung wird natürlich geprüft, wie lange der Ausländer in Deutschland war und ob somit die Voraussetzungen des ununterbrochenen Aufenthalts erfüllt sind.Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,
haben Sie zu den umfangreichen Antworten noch Nachfragen ? Falls nicht, würde ich Sie nun bitten, so fair zu sein, die Antworten zu bewerten. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Grass,meine Frage war bezüglich vieler kurzer Reisen, die dann in der Addition auch etwas über 6 Monate sein könnten. Jede einzelne Reise ist keine längere Reise. Ich wiederhole die Frage: wird in Summe genau gezält u. sollte man sich auch kurze Reisen genehmigen lassen wenn in einem Jahr die Abwesenheit in Summe über die 6 Monat hinaus gehen könnte? Hilft es, mit Dokumenten zu belegen, dass der Lebensmittelpunkt in Deutschland ist?Mit freundlichen Grüßen
Steffen Reuter
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,
der Verlust des Aufenthaltes droht bei Abwesenheit von mehr als 6 Monaten. Ununterbrochener Aufenthalt in deutschland bedeutet natürlich, dass - mit Ausnahme geringer ggf. urlaubsbedingter Abwesenheiten, die überwiegende zeit in Deutschland gelebt wurde. Ist der Ausländer in der Summe mehr im Ausland als in Deutschland klappt die Einbürgerung nicht.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 9 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,
nachdem Ihre Frage mehrfach ausführlich beantwortet wurde, bitte ich nunmehr um Fairness und Bewertung der Antworten. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass