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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 32211
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Ausländerrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich heirmit aufgrund

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wende mich heirmit aufgrund einer etwas verzwickten Situation an Sie. Situation ist folgende: Ich habe vor 2 Jahren eine sehr nette Bekanntschaft mit einer chinesischen Dame gemacht. Wir hatten meherere Monate nur schriftlichen Kontakt und haben uns dann im Dezember 2011 persönlich kennen und lieben gelernt. Wir haben nach langer Überlegung im Januar diesen Jahres in China geheiratet. Sie hat eine Tochter und ich möchte beide sehr gerne zu mir nach Deutschland holen. Da aber nun mein Einkommen in Hohe von 1200€ nicht ausreichend ist und mir mein Nebengewerbe noch nicht genug zusätzliches Einkommen einbringt, würde ihr Visum abgelehnt werden was auch verständlich ist. Sie wiederum hat aber in China ein eigenes Unternehmen was ihr ein sehr hohes Einkommen erbringt. Ich spreche von ca 10000€ monatlich. Davon werden diverse Abgaben gezahlt, also sagen wir es bleiben im Durchschnitt ca 5000 a 6000€ für sie und ihre Tochter zum leben. Sie wäre auch bereit monatlich einen bestimmten Betrag durch ihren Bruder, der das Unternehmen leitet, nach Deutschland überweisen zu lassen um dann bei bedarf darauf zurückgreifen zu können. Meine Frage ist nun ob es eine Möglichkeit gäbe mit diesem Hintergrund ihrerseits ein Visum bekommen zu können ohne dabei mein Einkommen zu berücksichtigen? Ich danke XXXXX XXXXXür Ihr Bemühen und würde mich freuen wenn doch noch etwas Gutes dabei herauskommt denn momentan sieht es eher nach einen Zusatzjob und Aussicht nach ca 70 Std. Arbeit die Woche aus... Mit Freundlichen Gruss XXX (Name von Moderation entfernt)

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht Ihrer Ehefrau ein gesetzlicher Anspruch auf Nachzug zu Ihnen als dem deutschen Ehegatten auf der Grundlage des § 28 AufenthG zu.

Ausnahmsweise kann verlangt werden, dass die Sicherung der Lebensunterhaltes nachgewiesen wird - wie in Ihrem Fall geschehen.

Sowerit aber nun Ihre Ehefrau monatliche Zuwendungen aus Ihrer Heimat erhalten sollte, die gemeinsam und zusammengerechnet mit Ihren Einkünften, ausreichen, den Lebensunterhalt zu sichern, wird Ihrer Frau das Visum zum Ehegattennachzug nicht verweigert werden.

Sie sollten vor diesem Hintergrund Verbindung mit der für Sie örtlich zuständigen Ausländerbehörde aufnehmen und dort die Situation schildern. Vor Erteilung des Nachzugsvisums zum deutschen Ehepartner ist es nämlich die ABH, die die Sicherung des Lebensunterhalts in derartigen Fällen prüft, um dann der deutschen Auslandsvertretung das Ergebnis dieser Prüfung mitzuteilen mit der Folge, dass das Visum erteilt wird oder nicht.

Wenn der ABH nachgewiesen werden kann - anhand schriftlicher Erklärungen und anhand von Kontoauszügen, die belegen, dass Ihre Ehefrau über die finanziellen Mittel verfügt - , dass Ihre Ehefrau monatlich über die notwendigen Mittel verfügt, so wird es auch die Sicherung des Lebensunterhaltes bejahen und der deutschen Botschaft dies so mitteilen, so dass das Nachzugsvisum zu erteilen ist.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Ausländerrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Seien Sie so freundlich, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich bitte um Entschuldigung.
Ich war etwas voreilig und habe Smylies übersehen.
Aso letze Frage wäre ob den die ABH auch darüber entscheiden kann ob es sich hierbei um eine Scheinehe handeln könnte oder nicht.
Dieser Meinung sind meine Freunde und da unsere Behörden manchmal doch etwas willkürlich erscheinen bin ich ein wenig skeptisch.
Natürlich werde ich die ABH kontaktieren aber mit ein bisschen Grundwissen darüber ist es schon ein wenig vorteilhafter.
Nochmals vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühen.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Der Vorwurf der Scheinehe ist ernstzunehmen, denn es ist der einzige gesetzlich anerkannte Grund, dem Ehegatten eines deutschen Staatsbürgers den Nachzug zum deutschen Partner zu verwehren. Sie sollten deshalb nichts unversucht lassen, diesen Vorwurf zu entkräften - falls dieser Vorwurf tatsächlich erhoben werden sollte.

Üblicherweise findet entweder in der deutschen Auslandsvertertung oder aber später bei der ABH ein Interview statt, das dazu dient, die Ernsthaftigkeit der beabsichtigten Ehe zu hinterfragen. Es gilt dabei einige sehr wichtige Punkte zu beachten. Ich darf Sie hierzu ausdrücklich auf folgendes Info-Portal verweisen:

http://www.info4alien.de/

Dort sind Mitarbeiter von ABHen online erreichbar, die für derartige Auskünfte zur Verfügung stehen. Das Portal hält im Übrigen eine große Fülle von sehr nützlichen Fachinfos - gerade auch zum Thema Scheinehe und zur Vorbereitung auf das Interview - bereit. Geben Sie den Begriff in die dortige Suchmaske ein.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend Herr Hüttemann,


ich möchte mich nochmals recht herzlich bei Ihnen für schnelle und hilfreiche Antwort sowie den Tip mich auf dem besagtem Infoportal umzusehen.
Das wird uns sicherlich um ein vielfaches weiterhelfen.
Weiterhin wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Mit freundlichen Gruss


Dirk Hommen
Vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung.

Es freut mich, Ihnen behilflich gewesen zu sein.

Auch Ihnen wünsche ich alles Gute!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt