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Bernhard Steger
Bernhard Steger,
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 400
Erfahrung:  Professor at Medical University of Innsbruck
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Bernhard Steger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herrn, Ich wurde im März 2016 wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herrn,Ich wurde im März 2016 wegen eines Makulaforamens III am rechten Auge operiert (Gasfüllung), OP-Verlauf und Heilungsprozess ohne Komplikationen.Bis zum Sommer (inkl. Linsen-OP 5.10.2017 als Nach-Folge-Erscheinung wegen der einsetzenden Linsenverdickung) hatte ich nur eine Verbesserung des Sehens festzustellen (z.B. fast keine Einschränkungen mehr beim räumlichen Sehen, Grau-Trübung auf dem Amsler-Gitter verschwand fast vollständig). Seit dem Sommer 2019 wird aber das räumlich Sehen wieder schlechter, im Amsler-Gitter habe ich einen Ausfall rechts unten, minimalst mehr Dptr. und das Auge schmerzt hin und wieder (wie wenn gelegentlich jemand das Auge drücken würde). Die letzte augenärztliche Untersuchung OCT ergab - auch für mich als Laien auf dem Computerbild zu sehen - eine Verzerrung der verblieben "Delle" im Bereich der Makula (sorry, kenne keinen Fachbegriff für die "Delle"). Das Loch ist aber weiterhin sauber geschlossen, unauffällig und alles andere inkl. Druck, Sehnerv völlig ok.
Mein behandelnde Augenarzt kann nicht erklären, warum die trichterförmige „Delle“ nun nicht mehr gerade in Richtung Makula zeigt, sondern nach rechts. Ihm ist das Wichtigste, dass das Loch geschlossen ist. Dies ist natürlich so, ich habe aber eben andere, neue Beschwerden, die ich nicht so recht einordnen kann.Ich kann das Auge regelmäßig weiter selbst mit Amsler-Gitter kontrollieren und bei Augenarzt OCT-Schichtaufnahmen machen lassen, allerdings möchte ich nicht wieder in einem Stadium III bei einem neuen Loch enden. Leider konnte ich bislang nirgends in Erfahrung bringen, ob diese „Verzerrung“ nach ein paar Jahren seit einer OP unproblematisch, eine völlig normale Erscheinung (altersbedingt wenig elastischer Glaskörper?) ist oder bedenklich (z.B. ist wieder mit einem Foramen zu rechnen).Könnte das Problem auch von meiner Bürotätigkeit 95% Bildschirm-Arbeit herkommen (ich versuche schon regelmäßig Augen-Pausen zu machen)?Haben Sie aus Hinweise für mich?Viele Dank und freundliche Grüße
G. Lang-Plechschmidt

Guten Abend,

 

Es ist sehr häufig, dass es über Monate bis Jahre der der OP zu einem Umbau mit Neustrukturierung der Netzhaut in der Makula kommt. Dies kann auch zu einer Verziehung der fovealen Depression (Delle) führen.

Jedoch ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass sich ein erneutes Loch bildet. Das wäre eine Rarität. Das Auge soll regelmäßig kontrolliert werden. Es ist nicht wahrscheinlich, dass sich hier noch eine weitere signifikante Verschlechterung einstellt.

Mit Augenanstrengung ist die Situation nicht in Verbindung zu bringen. Sie müssen aus diesem Grund keine Pausen einlegen, es wird keinen Einfluss auf die Makula haben. Ist aber aus anderen Gründen immer eine gute Idee :-)

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte und würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort per Mausklick akzeptieren und mit eine positive Bewertung geben. Gerne stehe ich noch weiter kostenlos für Rückfragen zur Verfügung.

Dr. B. Steger

Bernhard Steger und weitere Experten für Augenheilkunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Morgen,
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das beruhigt mich nun doch. Ich lasse die Augen auf jeden Fall alle 6 Monate augenärztlich kontrollieren ( hatte vor 20 Jahren schon Netzhaut-Blutungen), mache regelmäßig die Amsler-Gitter und 3D-Bilder, aber es ist als betroffener Laie schwer einzuschätzen, was es ist, wenn sich ständig etwas verändert. Ich möchte auch nicht dauernd in Gedanken „bei dem Auge“ sein oder in Panik in die Augenklinik laufen. Herausnehmen ��und das Auge selbst kontrollieren geht ja nicht...Danke für den Fachausdruck bzgl. „Delle“ ��
Viele Grüße
G. Lang-Plechschmidt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Herr Dr. Steger konnte mir kompetent weiterhelfen. Ich bin sehr zufrieden. Aufgrund der verständlichen Erklärung - in meinem Fall zwar positiv - gehe ich davon aus, dass er mir genauso verständlich erklärt hätte, wenn es doch ein dringend behandlungsbedürftiges Problem vorgelegen hätte.

Vielen Dank. mfg BS