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Katharina H
Katharina H,
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 43
Erfahrung:  Praxisinhaber at selbststaendig
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Katharina H ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ich hatte am 17.02. einen

Diese Antwort wurde bewertet:

ich hatte am 17.02. einen kleinen Fremdkörper im Auge;

Dieser war nicht größer als ein halber Stecknadelkopf und schwarz. Er befand sich direkt auf der Iris (11 Uhr, ca. 0,5 cm von der Pupille entfernt) und ließ sich weder durch Wasser noch durch reiben entfernen. Bevor ich diesen bemerkte hatte meine Auge angefangen zu tränen und zu jucken.
Etwa zeitgleich hat sich meine Sehkraft auf dem betroffenen Auge verschlechtert. Ich kann seitdem nicht mehr in der Tiefe scharf gucken. Es ist alles verschwommen. Im Nahbereich gibt es keine Probleme. Das Auge fühlt sich teils weiter gereizt an.
Ein Augenarzt hat sich das Auge zwei Tage später angeschaut. Der Fremdkörper war von der Oberfläche der Hornhaut verschwunden. Laut dem Arzt wurde die Hornhaut an dieser Stelle leicht verletzt. Zur Heilung wurde mir Antibiotikum und Kortison verschrieben. Der Arzt hat die Hornhaut an dieser Stelle „glatt geschnitten“. Die Medikamente habe ich jetzt 10 Tage bis zum Ende genommen. Es ist jedoch keine Besserung in der Sehstärke eingetreten.
Im Verlauf ist ebenfalls auf dem betreffenden Auge ein „altes“ Gerstenkorn wieder geschwollen, hat sich aber mittlerweile fast zurückgebildet.
Erstaunlich ist ebenfalls, dass das Gerät zur Messung der Sehstärke keine relevante Sehschwäche erkennen konnte. Auf dem betreffenden Auge wurde lediglich -0,25 festgestellt.
Bis zu diesem Vorfall gab es keine Probleme mit dem Sehen. Die jetzuge Sehstörung ist sehr belastend im Tagesablauf.
Welche Ursache kann es für die Sehstörung geben, obwohl der Fremdkörper nicht mehr vorhanden ist und laut Augenarzt die „Wunde“ auf der Hornhaut verheilt ist?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Nach Ihren Schilderungen haben Sie wohl einen, vielleicht "eingebrannten ober-

flaechlichen Hornhautfremdkoerper" gehabt, (haben Sie geschweisst, arbeiten Sie

mit Metall, ist die Diagnose wahrscheinlich?)

Dieser kann Ihnen erhebliche Sehstoerungen durch Reizung der Hornhaut verursachen.

Hornhauterosion, Hornhautoedem, Rostring z.B.

Vielleicht hat er sich von selbst geloest, der Augenarzt hat ihn wohl nicht mehr gesehen.

Dann werden die Reste, der Rostring entfernt, und die Hornhautlefzen geglaettet.

Manchmal wird ein laengerfristig wirkendes punillenerweiterndes Mittel in das Auge gegeben

um es ruhig zustellen und die Heilung zu beschleunigen, insbesondere, wenn bereits ein

Reizzustand in der Vorderkammer vorliegt.(Das koennen Sie Ihren Augenarzt fragen)

Die zweite moegliche Ursache fuer die Sehrverschlechterung in der Ferne ist ein

posttraumatischer irregulaerer Astigmatismus(ihre Hornhaut ist nach dem Abheilen

nicht ganz symmetrisch verheilt und die Verkruemmung ist statt

regular gerade messbar, unregelmaessig. Das ergibt dann Abbildungsfehler

und das Sehen wird unscharf. Meist legt sich das innerhalb von Wochen und die

Hornhaut' zieht sich wieder zurecht.'

Eine dritte Moeglichkeit waere, dann Sie einen intraokularen Fremdkoerper zusaeztlich

erworben haben, aber daa setzt schon eine bestimmte Art der Taetigkeit voraus.

z.B. Hammer und Meissel Arbeiten an Steinen oder auch Metall.

Das ist durch eine Roentgenaufnahme nach Comberg auszuschliessen und eine

Untersuchung des Augenhintergrundes bei erweiterter Pupille.

Am Wahrscheinlichsten ist die posttraumatische voruebergehende irregulaere Horn

hautverkruemmung, Eine Messung mit dem Keratometer bringt Aufklaerung.

(n. Javal) Das kann Ihr AugenarΩt durchfuehren.

Ich hoffe Ihnen die noetigen Informationen gegeben zu haben.

bitte geben Sie ihre Bewertung ab. Fuer weitere Rueckfragen stehe ich zur

Verfuegung ohne Mehrkosten.

K. Hansen

Katharina H und weitere Experten für Augenheilkunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Frau Hansen,
vielen Dank für die ausführliche Antwort von Ihnen!
Ich wollte ergänzend nachfragen, ob zu Ihrer Diagnose passen würde, dass sich mein betroffenes Auge zur Zeit häufig „trocken“ anfühlt und „reizbarer“ als früher ist. Zumindest beim Betrachten, erscheint es nicht entzündet, fühlt sich jedoch manchmal so an.
Mir wurde heute von einem Apotheker empfohlen, pflegende Augentropfen mit Hyaluron zur Heilung der Hornhaut zu nehmen. Erscheint Ihnen das sinnvoll?
Ich werde versuchen einen Augenarzt zu finden, der die Hornhaut vermessen kann, um ggf. einen Astigmatismus festzustellen.Vielen Dank für Ihrer Hilfe, ich werde Sie umgehend positiv bewerten.Viele Grüße