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Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 1990
28345046
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Hallo, ich habe eine dringende Frage und hoffe, sie k nnen

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine dringende Frage und hoffe, sie können mir helfen:
ich bewerbe mich gerade um eine Stelle, bei der ein Schwerbehindertenausweis vorteilhaft ist, möchte diesen beantragen (mir wurde ein Auge entfernt) und das natürlich auch schon in der Bewerbung erwähnen - kann aber nicht abschätzen, ob ich auch wirklich einen GdB von 50 bekommen werde. Wenn ich das schreibe und dann nicht bekomme wäre das ungünstig... Haben Sie u.U. Erfahrung mit Patienten, die auf gleicher Basis einen Antrag stellten?

Das Auge musste entfernt werden, da sich (achtung laiendeutsch;)) eine Kalkplatte im- seit früher Kindheit 100% blinden- Auge bildete und gefährlich groß wurde. Bei der Diagnose steht: Kalkbanddegeneration, Phtisis bulbi dolorosum, Pseudophakie (1987)
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  web4health hat geantwortet vor 8 Jahren.

Guten Tag !

 

Ganz genau kann man das nicht abschätzen. Üblich wäre nach meiner Kenntnis ein Grad der Behinderung von 30, wenn das andere Auge normalsichtig ist. Das Stereosehen bzw. Raumwahrnehmung ist betroffen. Im Regelfall ist mit dem GdB von 30 eine Gleichstellung auf Antrag beim Versorgungsamt möglich und wahrscheinlich. Gerade wenn es um eine Bewerbung geht, sollte das greifen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.
Hallo, danke für die schnelle Antwort - leider reicht das definitiv nicht aus, ich bitte daher um Beantwortung durch einen anderen Experten!

Begründung:
1) Die Antwort basiert offensichtlich nicht auf persönlicher Erfahrung durch einen Arzt (wie in der Frage gefordert) sondern auf 5min Internetrecherche, die außerdem nicht sorgfältig durchgeführt wurde: Der angegebene GdB von 30 basiert lediglich auf der nicht mehr vorhandenen Sehfähigkeit auf einem Auge. Hinzu kommt das fehlen des Auges - ob und wie das addiert werden kann, wäre eben eine- nur durch Erfahrung zu beantwortende-Frage. Ebenso verhält es sich mit dem möglichen Hinzurechnen des erwähnten, nicht mehr möglichen räumlichen Sehens bzw. weiteren evtl. zu berücksichtigenden, bspw. psychischen oder neurophysischen Einschränkungen.
2) Diese Additionsmöglichkeiten sind meiner Meinung nach wichtig, da ich bei meinen Recherchen bzgl. Gleichstellung(vdk, Arbeitsagentur u.a.)nicht zum gleichen Ergebnis kam wie Sie: Ab einem GdB=30 ist der Antrag auf Gleichstellung nur möglich, nicht wahrscheinlich, da hierzu der Nachweis erbracht werden muss, dass man einen geeigneten Arbeitsplatz wg. der Behinderung nicht erhalten kann(http://www.arbeitsagentur.de/nn_26182/Navigation/zentral/Buerger/Behinderungen/Gleichstellung/Gleichstellung-Nav.html). D.h., hierzu bräuchte man VOR Antragstellung Erfahrungsberichte o.ä. bzgl. der Erfolgsaussichten. Ich habe eben deswegen hier angefragt, weil ich davon ausgehe, dass nach dem Antrag (und dessen Ablehnung) eine weitere Antragstellung mit neuer Formulierung o..ä. nicht mehr möglich ist.

Ich hätte auf meine Vorkenntnisse wohl in der Fragestellung eingehen können, habe dies unterlassen, um die Frage überschaubarer zu machen und stattdessen eben nach fallspezifischer Erfahrung verlangt. Bitte nicht falsch verstehen, danke für die Antwort, aber für 16€ (wie gesagt, bin jobsuchend ;))möchte ich etwas mehr Sicherheit in der Auskunft und würde mich freuen, wenn die Beantwortung durch einen anderen Experten möglich wäre.