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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26817
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Hallo, bin mit meiner alten Arbeitgeberin noch wegen nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
bin mit meiner alten Arbeitgeberin noch im Streit wegen nicht gezahltem Gehalt, fehlenden Gehaltsabrechnungen u.v.m
Nun macht sie bei ihrem Anwalt eine falsche Behauptung (nachweislich), wobei es sich angeblich um Drohung und Erpressungs-und Nötigungshandlungen im Sinne von § 253 und §240 Strafgesetzbuch handeln soll.
Kann ich sie wegen der falschen Anschuldigung belangen? Was wären das für Strafen?
Ferner hat sie mir geschrieben, wenn ich die Firmenschlüssel nicht bis zu einem bestimmten Termin in den Briefkasten werfe, oder per Post schicke ( ordentliche Übergabe hat sie abgelehnt), würde sie die Sicherheitsschlösser austauschen lassen auf meine Kosten. Das ist ca 3 Wochen her, hat sie aber nicht gemacht. Ist das auch schon eine Drohungbzw. Nötigung??
Danke ***** ***** für eine ausführliche Antwort

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere.
Dies kann ein paar Minuten dauern.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Wenn die Äußerungen nur gegenüber dem Rechtsanwalt der Gegenseite mitgeteilt wurden, stellt dies kein Strafrechtstatbestand dar.
Denn der Rechtsanwalt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfte ohnehin keine belastenden Aussagen für seine Mandantin machen.
Eine Strafanzeige wird daher in diesem Fall keinen Erfolg haben.
Bezüglich der Schlüssel liegt ebenfalls kein strafrechtlich relevantes Verhalten vor.

Ein Arbeitgeber hat die Möglichkeit, von seinem Arbeitnehmer Schlüssel und Betriebsgegenstände einzufordern.
Nur wenn vertraglich ein Hinderungsgrund vereinbart wurde, muss der Arbeitnehmer diese nicht zurückgeben.
Werden die Schlüssel nicht zurückgegeben, kann der Arbeitgeber in der Tat die Schlüssel austauschen. Die Kosten hätten sie sodann zu tragen.
Es ist daher anzuraten, die Schlüssel zurückzugeben, da dies Ihnen in laufendem Rechtsstreit nicht weiterhilft.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die Schlüssel will ich ja zurück geben. Habe mehrmals Angebote zu Schlüsselübergabe gemacht, allerdings nur gegen Unterschrift. Dies hat meine AG abgelehnt. Sie will, das ich sie einfach in den Briefkasten werfe oder per Post schicke. Ich habe doch ein Recht auf eine ordentliche Schlüsselübergabe? Oder?.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das haben Sie wiederum.

Die anderen Optionen können Sie als zu unsicher ablehnen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Danke