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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26814
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
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Wir haben unser Unternehmen (e.K.) in eine GmbH umgewandelt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben unser Unternehmen (e.K.) in eine GmbH umgewandelt. Die Umwandlung erfolgte gemäß §§ 123 Abs. 3 Nr. 2, 152 ff., 126 ff UmwG, wobei die Umwandlung durch Ausgliederung zur Neugründung erfolgte. Ausgliederungsstichtag ist der 01.01.2022, der Notarvertrag wurde am 07.07.2022 unterzeichnet und die Eintragung im HR erfolgte zum 27.07.2022.
Die Inhaberin des e.K. wurde alleinige Gesellschafterin. Jetzt ergibt sich folgende Situation.
Die Inhaberin galt bisher als selbstständig tätig. Sie war freiwillig gesetzlich Krankenversichert. Der Beitrag bemaß sich am Einkommen, d.h. am Gewinn des e.K.
Die Gesellschafterin tritt nun in der GmbH eine reguläre Stelle an (nicht Geschäftsführerin) d.h. sie wird Arbeitnehmerin. Alle Zuwendungen erfolgen im Rahmen der Entgeltzahlungen, es gibt keine weiteren Gewinnausschüttungen außerhalb des Arbeitsverhältnisses.Jetzt wurde nach Umwandlungsrecht der e.K. rückwirkend zum 01.01.2022 ausgegliedert.
Kann der Arbeitsvertrag ebenfalls rückwirkend geschlossen werden und werden sodann die Krankenversicherungsbeiträge auch Rückwirkend nach dem tatsächlichen Einkommen (das reguläre Gehalt) bemessen werden?Viele GrüßeMarkus Müller

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Ja, das ist sogar notwendig.
Es sind sodann rückwirkend auf den 01.01.2022 Korrekturmeldungen und Berechnungen zu erheben.
Ab diesem Zeitpunkt sind sodann ordnungsgemäße Arbeitnehmermeldungen und Gehaltsabrechnungen zu erstellen.
Ebenso ist der Vorgang gegenüber der Krankenkasse und dem Finanzamt mitzuteilen.
Aufgrund der Komplexität sollte dies durch einen Steuerberater erfolgen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank. Hat mir sehr geholfen.