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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1902
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitrecht
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rafozouni ist jetzt online.

Ich habe meinem Arbeitgeber am 01.07.2022 (Nachweis liegt

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe meinem Arbeitgeber am 01.07.2022 (Nachweis liegt vor) einen Antrag nach Teilzeitbefristungsgesetz auf Reduzierung der Wochenarbeitszeit und auf Verteilung der Arbeitszeit auf die Wochentage Mo-Do zum 01.10.2022 gestellt. Ich hatte ein Gespräch in dem mir erläutert wurde, dass das mit der Reduzierung kein Problem sei, die Verteilung aber problematisch ist. Ich hatte darauf hin gefordert mir dies schriftlich zu geben. Danach hatte ich noch einmal ein Schreiben aufgesetzt und verdeutlicht, dass ich an meinem Antrag festhalte, weil dies für mich gesundheitlich in meiner jetzigen Situation eine erhebliche Entlastung darstellt. Nunmehr habe ich bis heute nichts weiter gehört und auch keine Stellungnahme oder Ablehnung (weder schriftlich noch mündlich) erhalten. Meines Erachtens nach gilt der Antrag nun (da die ein Monatsfrist versäumt wurde) als in meinem Sinne angenommen. Oder sehe ich das falsch? Wie verhalte ich mich nun rechtskonform, wenn ich weiterhin nicht mehr vom Arbeitgeber höre und wir den ersten Freitag im neuen Monat haben? Muss ich, wenn jetzt noch eine Schriftliche Ablehnung kommt vorher klagen oder kann ich Freitags einfach dann nicht zum Dienst erscheinen?

Sehr geehrter Kunde,

ich fürchte, dass Sie da falsch liegen, da der Arbeitgeber den Antrag letztlich abgelehnt hat, indem er gesagt hat, dass die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit problematisch sei. Nur weil Sie dennoch an dem Antrag festgehalten haben und der Arbeitgeber darauf noch nicht mehr reagiert hat, kann dies nicht als Zustimmung gewertet werden.

Sorry, dass ich Ihnen nichts anderes sagen kann.

Ich hoffe dennoch, Ihnen hiermit geholfen zu haben und wäre für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar, da ich ansonsten für die erfolgte Beratung nicht bezahlt werde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Aber im Gesetz steht doch: (5) Die Entscheidung über die Verringerung der Arbeitszeit und ihre Verteilung hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung in Textform mitzuteilen. Haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht nach Absatz 3 Satz 1 über die Verringerung der Arbeitszeit geeinigt und hat der Arbeitgeber die Arbeitszeitverringerung nicht spätestens einen Monat vor deren gewünschtem Beginn in Textform abgelehnt, verringert sich die Arbeitszeit in dem vom Arbeitnehmer gewünschten Umfang. Haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Verteilung der Arbeitszeit kein Einvernehmen nach Absatz 3 Satz 2 erzielt und hat der Arbeitgeber nicht spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Arbeitszeitverringerung die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit in Textform abgelehnt, gilt die Verteilung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers als festgelegt.

Ups!! Sorry, ich bin- trotz dem Sie es anders geschildert haben- versehentlich davon ausgegangen, dass die Form eingehalten wurde. Da dies nicht der Fall ist, haben Sie tatsächlich Recht.
Ich würde Ihnen aber vorsorglich empfehlen, nicht einfach am Freitag nicht mehr zu erscheinen, sondern dem Arbeitgeber unter Hinweis auf die hier maßgebliche Vorschrift mitzuteilen, dass die Verteilung also jetzt als vereinbart gilt und Sie Freitags nicht mehr kommen werden. Es bliebe dann abzuwarten, wie darauf reagiert wird.

Wenn Sie jetzt aufgrund meines Versehens nur einen oder zwei Sterne anklicken würden, könnte ich das verstehen, freue mich aber natürlich auch über eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken).

rafozouni und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.