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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26650
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Hallo, zur Situation: mein Arbeitgeber hat 2020 und 2021

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
zur Situation: mein Arbeitgeber hat 2020 und 2021 zurecht Kurzarbeitergeld aufgrund coronabedingter Umsatzeinbußen und Arbeitsausfällen beantragt. Die Kurzarbeit betraf jedoch nur einen Teil der ambulanten Mitarbeiter. Ich arbeite stationär als Therapeutin und hatte keinen Arbeitsausfall, d.h. ich habe in der Zeit regulär gearbeitet und war nicht in Kurzarbeit. Dennoch habe ich Kurzarbeitergeld bezogen.
Aufgrund dessen habe ich im März 22 per Einwurfeinschreiben eine Korrektur der Gehaltsabrechnungen für 2020 und 2021 gefordert, jedoch ist meine Chefin der Meinung, dass ich trotzdem zurecht KUG erhalten habe, da sie die 10% Regelung erfüllt hat, um KUG beantragen zu können, was auch stimmt.Wer von uns hat nun Recht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere.
Nach dem Einstellen einer Antwort von mir erhalten Sie vom System eine Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

sie haben in diesem Fall recht.

Die 10 % Regel besagt nur, dass Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen werden kann, wenn 10 % der Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen.

Dies betrifft jedoch dann auch nur die Mitarbeiter, die Kurzarbeit ausüben.

Selbstverständlich können Sie kein Kurzarbeitergeld beziehen, wenn sie zu 100 % arbeiten. Denn in diesem Fall sind sie und ihre Arbeitstätigkeit nicht von der Kurzarbeit umfasst.

Im Übrigen dürfte hier das Handeln ihres Arbeitgebers problematisch sein, wenn dieser Kurzarbeitergeld bezieht und die Arbeitnehmer zum Teil 100 % regulär arbeiten lässt.

Dies kann den Straftatbestand des Leistungsbetrugs erfüllen.

Mit dieser Begründung können Sie darüber hinaus die reguläre Zahlung verlangen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo Herr Dr. Traub, herzlichen Dank für Ihre hilfreiche Antwort, die mich noch einmal gestärkt und bestätigt hat. Nun hoffe ich, dass kein Rechtsstreit entstehen wird. Ihnen ein schönes Wochenende und freundliche Grüße *** ***

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen konnte.
Gerne stehe ich Ihnen auch zukünftig zur Verfügung.
Alles Gute Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-