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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5461
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Guten Tag, mein Ausbildungsvertrag endet am Freitag mit der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, mein Ausbildungsvertrag endet am Freitag mit der Prüfung. Mein Arbeitgeber möchte mir einen weiterführenden Vertrag anschließend geben. Meiner Ausbilderin bzw. Vorgesetzte habe ich im privaten erzählt, dass ich schwanger bin. Sie erpresst mich, dass ich es dem Geschäftsführer vor dem unterschreiben erzähle soll. Ich habe Angst dass er mich dann nicht mehr abstellt.
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Ausbildungsvertrag
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wie kann ich Ihnen mit der Angelegenheit konkret behilflich sein? Welche Frage haben Sie dazu?
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Darf sie als Vorgesetze dem Geschäftsführer von meiner Schwangerschaft erzählen ohne meine Zustimmung? Sie hat es bisher nicht gemeldet bei den zuständigen Ämtern.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Es steht der Vorgesetzten frei, den Geschäftsführer über Ihre Schwangerschaft zu informieren. Denn Sie haben ihr freiwillig von der Schwangerschaft erzählt und es ist ihr Recht, eine freiwillig erhaltene Information betriebsintern weiterzuleiten.

Indes darf die Vorgesetzte Sie nicht erpressen. Wenn sie dies getan hat, hat sie sich strafbar gemacht. Sie können die Vorgesetzten deswegen anzeigen. Denkbar wäre, dass Sie dies tun, wenn die Vorgesetzte dem Geschäftsführer von der Schwangerschaft erzählt.

Im Vorfeld wehren können Sie sich gegen die Weitergabe der Information über die Schwangerschaft an den Geschäftsführer jedoch meiner Einschätzung leider nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Auskunft behilflich sein.
Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ab wann zählt es als Erpressung? Reicht es, dass die Ausbilderin sie auffordert von der Schwangerschaft zu erzählen, sonst macht sie es?Hat sie sich nicht schon strafbar gemacht, da sie die schwangerschaft nicht bei der Bezirksregierung gemeldet hat? Laut Mutterschutzgesetz ist sie dazu doch verpflichtet.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es handelt sich um keine Erpressum im Sinne des § 253 StGB, sondern um eine strafbare Nötigung nach § 240 StGB. Denn die Vorgesetzte hat von Ihnen unter Androhung eines empfindlichen Übels verlangt, dass Sie dem Geschäftsführer von Ihrer Schwangerschaft erzählen.

Ihre weitergehende Rückfrage geht über den Umfang der Ursprungsfrage hinaus. Ich muss Sie daher zunächst bitten, eine Bewertung für die Beantwortung Ihrer Ursprungsfrage abzugeben.

Kianusch Ayazi und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Vielen Dank für Ihre bisherigen Antworten. Sie haben selbstverständlich 5 Sterne bekommen.Hat sie sich nicht schon strafbar gemacht, da sie die Schwangerschaft mehrere Wochen nicht bei der Bezirksregierung gemeldet hat? Laut Mutterschutzgesetz ist sie dazu verpflichtet. „Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber und jede Ausbildungseinrichtung (Schule, Hochschule)
sind verpflichtet, unverzüglich die zuständige Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde zu benachrichtigen“

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Da Ihre Rückfrage über den ursrünglichen Frageumfang hinausgeht und nicht unter mein Fachgebiet fällt, bitte ich Sie, diese getrennt zu posten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.